Hohe Display­auflösung und ein gutes Bild sind Zutaten für ein tolles Fernseh­erlebnis – zum Beispiel zur Fußball-WM. Welche Tablets hier besonders geeignet sind, zeigt der Produktfinder Tablets. Auf welchen Wegen das Fernseh­bild aufs Tablet kommen kann, lesen Sie hier.

Kostenlos fernsehen – zuhause

Einige Fernseher, zum Beispiel Smart-TVs von Samsung, über­tragen ihr Fernseh­bild via WLan aufs Tablet. Die Funk­verbindung zum Fernseher ist ohnehin beliebt, weil sie das sonst für den Internet­zugang obliga­torische Netz­werk­kabel vom Router ins Wohn­zimmer elegant ersetzt. Nachteil: Die Daten­über­tragungs­rate muss für Video besonders hoch sein. Ist der Abstand zwischen Fernseher und Router zu groß, könnte die Über­tragung leiden. Klötz­chen­bilder und Tonaussetzer wären die Folge. Dagegen könnte ein Reich­weitenverlängerer helfen, sogenannte Repeater. Sie kosten um die 70 Euro.

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Kostenlos fernsehen – über­all

Apps wie beispiels­weise die des Anbieters Zattoo bringen Fernsehsender aufs Tablet. Die kostenlose Variante blendet Werbung ein und bietet keine HD-Auflösung. Die Premium-Version kostet ab 9,99 Euro monatlich,mit HD-Sendern und ohne zusätzliche Werbung. Beim neuen Anbieter Magine ist das HD-Angebot noch knapp, aber kostenlos.

Fernsehen zum Einmalpreis – über­all

Tablets zeigen über einen mobilen TV-Empfänger – ab etwa 80 Euro – das Über­all-Fernsehen DVB-T. USB-Sticks waren gestern. Heute dominieren separate Empfangs­boxen mit Akku und eigenem WLan. Der Vorteil: Mit ihrer Antenne können sie dort stehen, wo der Empfang am besten ist. Das Fernseh­signal beamen sie über Funk zum Tablet. Ihr Akku hält etwa vier Stunden durch. Das reicht für ein Fußball­spiel mit Verlängerung und Elfmeterschießen.

Fernsehen zum Abopreis – über­all

Abonnenten des Internet­fernsehens der Telekom sehen mit Entertain to go für 4,99 Euro im Monat auch auf ihrem Tablet fern. Das klappt im WLan und für Kunden von T-Mobile sogar über Mobil­funk. Das sprengt allerdings das in vielen Verträgen inkludierte monatliche Highspeed-Daten­volumen. Ein Fußball­spiel mit Verlängerung und Elfmeterschießen zieht etwa 1,2 Gigabyte Daten.

Fernsehen in Mediatheken – über­all

Die Mediatheken beispiels­weise von ARD und ZDF über­tragen auch aktuelle Sendungen. Wegen des Daten­volumens ist eine WLan-Verbindung empfehlens­wert. Soll das TV-Programm mobil herunter­geladen werden, geht das auf Kosten des monatlichen Daten­volumens – vergleich­bar der Situation bei Entertain to go (siehe „Fernsehen zum Abopreis – über­all“). Allerdings senden sie nicht in HD. Der Qualitäts­unterschied ist auf den hoch­auflösenden Displays der besseren Tablets sicht­bar. Freilich sinken dadurch Daten­rate und Daten­volumen, und Kunden kommen einfacher zum Fernsehgenuss.

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