Fernbusse

Tipps

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Fernbusse Testergebnisse für 9 Fernbuslinien 07/2014

Inhalt
  • Sparen. Das Fernbusnetz in Deutsch­land wächst schnell. Der Bus bietet sich immer häufiger an als preis­werte Alternative zu Auto und Bahn. Die Fahrten dauern meist aber deutlich länger als mit der Bahn.
  • Sitz­platz­garantie. Wer ein Busti­cket bucht, sichert sich auto­matisch einen Sitz­platz. Reser­vierungs­gebühren gibt es nicht. Meist ist ein Koffer im Fahr­preis enthalten.
  • Service. Mit kostenlosem WLan und preis­werten Getränken locken Fernbusse junge Gäste. Für ältere oder körperlich einge­schränkte Personen hat der Bus den Vorteil, dass der Fahrer das Ein- und Ausladen des Gepäcks über­nimmt.
  • Fahr­radmitnahme. Fast alle Anbieter trans­portieren Fahr­räder. Diese müssen aber angemeldet werden. Kosten: 9 bis 10 Euro.
  • Such­maschinen. Immer mehr Portale informieren darüber, welche Busverbindungen es gibt und was sie kosten. Hier eine Auswahl: www.busliniensuche.de, www.busticket.de, www.checkmybus.de, www.fahrtenfuchs.de, www.fernbusse.de, www.fernbus24.de
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Profilbild Stiftung_Warentest am 23.03.2015 um 12:19 Uhr
Sitzabstand

@jubaberlin: Der Sitzabstand war nicht Gegenstand der Untersuchung. Er wurde nicht geprüft, da die Anbieter (mit Ausnahme des ADAC Postbus) keine einheitlichen Busmodelle benutzen und so keine verlässliche Aussage hätte getroffen werden können. Es werden keine speziellen Busse für diesen Fernlinienverkehr hergestellt, sondern es kommen Standardreisebusse zum Einsatz. Insofern gilt Ihre Klage für den Reisebusmarkt generell. Wir können ggf. bei einem weiteren Test darauf eingehen und die gängigen Abstände nennen. (Se)

jubaberlin am 21.02.2015 um 11:56 Uhr
Was fehlt...

... ist eine meiner Meinung nach wesentlich Info bezüglich Komfort: Nämlich der Sitzabstand. Es sind nun mal manche Menschen größer als andere und bei stundenlangen Fahrten (mit wesentlich weniger Möglichkeiten aufzustehen als im Hauptkonkurrenten Bahn) ist der Sitzabstand ein wesentliches Kriterium. U.a. bekommt man darüber bei Vergleichen von Fluglinien meistens etwas raus. Dass die Stiftung WT dazu überhaupt nichts schreibt finde ich schon sehr schwach und erstaunlich wenig vom Nutzer her gedacht. Oder hab ich da was übersehen/überlesen?! Wenn nicht: Dann gäbs für mich für diesen Test nur die Bewertung "ausreichend"; fehlende Info zum Sitzabstand führt zur Abwertung...

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.11.2014 um 11:08 Uhr
Stornierung überprüft

@solitude: Wir haben den Stornierungsvorgang überprüft und bewertet, das Ergebnis wurde in dem Prüfpunkt "Buchung" berücksichtigt. Unter anderem haben wir überprüft, ob die Stornierungskosten den Vorab-Informationen entsprachen, siehe auch Details im Infokasten "So haben wir getestet". (spl)

solitude am 16.11.2014 um 20:40 Uhr
Kundenfreundlichkeit hervorheben

Ich finde es schade, dass ein Kriterium für Kundenfreundlichkeit in diesem Test so schwer überprüfbar ist, weil man es erst nach einigen Klicks entdeckt (wenn man danach sucht): Die Bedingungen für Umbuchung bzw. Stornierung einer Fahrt. Während etwa der "Testsieger" Flixbus dafür mindestens 3 € berechnet und der ADAC-Postbus mindestens 5 €, ist dasselbe bei Meinfernbus gratis, wenn man sich den Fahrpreis als Online-Gutschein (12 Monate gültig) gutschreiben lässt. Die Bedingungen findet man erst in der jeweiligen Einzelkritik des Anbieters und wenn ich mir die Platzierung der Anbieter anschaue, frage ich mich, ob dieses Kriterium überhaupt in die Endnote eingegangen ist. Ein deutlicher Hinweis wäre wünschenswert.
Ein Problem bei vielen Anbietern ist das Telefonieren der Busfahrer während der Fahrt: Einige nutzen dafür eine Freisprecheinrichtung, andere aber nicht. Hier sind die Anbieter gefragt, ihren Fahrern die entsprechende Technik zur Verfügung zu stellen

Coltaine01 am 12.11.2014 um 17:00 Uhr
Faltradtransport

Seit kurzem bietet meinfernbus.de den Transport von Falträdern nur noch zum Fahrradaufpreis an. Obwohl mein Faltrad zusamgeklappt, in einer Tasche sicher verstaut, nicht die Gepäckmaße übersteigt, wurde in allen Fernbussen ein Aufpreis in Höhe der Standardfahrradgebühr verlangt, wobei der Transport doch um einiges weniger Aufwand und Platz erfordert.
Da hat die Bahn noch etwas vorraus.