Wer eine Ferienwohnung kündigt, weil im Reisegebiet vor einer Schneekatastrophe gewarnt wird, handelt richtig. Durch diese Gefahrenlage ist der vorgesehene Nutzen der Reise infrage gestellt, entschied das Amtsgericht Herne-Wanne (Az: 2 C 175/99). Es wies damit die Klage eines Vermieters ab, der von seinem Feriengast die volle Miete für die Unterkunft verlangte.

Der Feriengast hatte es im Kleinwalsertal für zu gefährlich gehalten, weil die Behörden Lawinenwarnstufe fünf ausgerufen hatten.

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