Ferienimmobilien Meldung

Verluste aus der Vermietung von Ferienhäusern erkennen Finanzämter häufig nicht an.

Für Eigentümer von Ferienwohnungen wird es nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) schwerer, Verluste aus der Vermietung ihrer Immobilie steuerlich abzusetzen. Vermieten sie die Wohnung nicht ganzjährig an wechselnde Feriengäste, müssen sie nachweisen, dass sie die am Ort üblichen Vermietungszeiten um höchstens 25 Prozent unterschreiten, entschieden die Richter (Az. IX R 39/07). Das kann nahezu unmöglich sein, wenn es keine repräsentative Daten über die örtlichen Vermietungszeiten gibt.

Gelingt dem Eigentümer der Beweis nicht, muss er anhand einer realistischen Prognoserechnung nachweisen, dass er auf Dauer Überschüsse aus der Vermietung der Wohnung erwartet. Sonst stuft das Finanzamt die Ferienwohnung als steuerlich belanglose Liebhaberei ein – und erkennt keine Verluste an.

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