Ferien­haus Meldung

Ferien­haus­besitzer sollten Frost­schäden vorbeugen.

Sorgt der Besitzer eines Ferien­hauses dafür, dass die Ventile der Heizkörper auf der sogenannten Stern­stufe stehen und Nach­barn das Haus regel­mäßig kontrollieren, reicht dies als Vorsichts­maßnahme gegen Frost grund­sätzlich aus. Entsteht trotzdem ein Schaden, kann sich ein Gebäude­versicherer nicht darauf berufen, der Versicherte habe seine Pflichten verletzt, urteilte das Ober­landes­gericht Oldenburg (Az. 5 U 190/14).

In der Gemeinde Moormer­land herrschten im Februar 2012 Minus­temperaturen im zwei­stel­ligen Bereich. Die Heizungs­anlage eines Ferien­hauses fiel aus, mehrere Leitungen und Heizkörper platzten. Es entstand ein enormer Wasser­schaden, den der Besitzer des Hauses seiner Versicherung meldete. Doch diese wollte ihm die Entschädigung in Höhe von rund 11 000 Euro nicht bezahlen. Die Richter entschieden, dass der Besitzer seine Sorgfalts­pflichten ausreichend erfüllt habe. Dabei spielte auch eine Rolle, dass die Heizungs­anlage aus dem Jahr 2009 stammte und somit relativ neu war.

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