Fentanyl­pflaster Meldung

Noch da? Fentanyl­pflaster können sich unbe­merkt lösen und andere gefährden.

Fentanyl­pflaster zählen zu den stärksten Schmerz­mitteln. Ärzte verschreiben sie, wenn für den Patienten Mittel zum Schlu­cken nicht infrage kommen. Das kann an Schluck­störungen liegen oder an einer beein­trächtigten Aufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt. Durch Anwendungs­fehler können die Pflaster lebens­bedrohlich werden, vor allem für Kinder. Davor warnen die Hersteller nun in Abstimmung mit der deutschen und europäischen Arznei­mittel­behörde. Es komme immer wieder zu Zwischenfällen – teils tödlichen. Ein möglicher Grund: Die trans­parenten oder haut­farbenen Pflaster sind nicht gut zu erkennen. Sie können sich unbe­merkt ablösen und auf fremde Haut gelangen, etwa durch Körperkontakt oder im gemein­samen Bett.

Tipp: Kontrollieren Sie alle paar Stunden, ob sich ein aufgeklebtes Fentanyl­pflaster noch an Ort und Stelle befindet. Wenn nicht, suchen Sie es. Gehen Sie sicher, dass niemand damit in Kontakt gekommen ist. Im Ernst­fall entfernen Sie es sofort. Nach Gebrauch falten Sie es so zusammen, dass die Klebeflächen fest aneinander­haften. Dann ab in den Müll.

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