Elektrisch statt mit Lappen. Holger ­Bracke­mann, Chef-Tester der Stiftung ­Warentest, probiert den besten Fenster­sauger aus – mit sicht­lichem Vergnügen.

Während mit einem herkömm­lichen Abzieher das Schmutz­wasser am Glas herunter­läuft, saugen elektrische Fens­terreiniger es einfach auf – praktisch nicht nur für Fenster, sondern auch für Spiegel oder gekachelte Wände. Im Fens­ters­auger-Test der Stiftung Warentest mussten sich elf Geräte beweisen, darunter Modelle von Kärcher, Leifheit, Vileda und Vorwerk (Preise: rund 30 bis 250 Euro). Fazit: Auf Fliesen tun sich viele Fens­ters­auger schwer, dennoch schneiden acht Geräte gut ab.

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TestFens­ters­auger-Test (2019)test 04/2019
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Elektrische Fens­terreiniger mit Akku: Sauger und Einwascher im Set

Sprühen, wischen, saugen. Fertig. Elektrische Fens­terputzgeräte eignen sich für alle glatten Oberflächen. Praktisch: Man muss kein Kabel hinter sich herziehen, denn die Sauger funk­tionieren alle mit Akku. Die meisten Fens­terreiniger im Test werden von den Anbietern im Set verkauft. Zum Sauger gehört noch eine Sprühflasche mit Wisch­aufsatz, Einwascher genannt. Geputzt wird in drei Schritten: die Scheibe gleich­mäßig mit einer Reinigungs­flüssig­keit besprühen, mit dem Aufsatz wischen und mit dem Sauger trocknen. Nur Vorwerks Kobold benetzt, wischt und saugt gleich­zeitig – für schlappe 250 Euro. Die Prüfer der Stiftung Warentest ermittelten, wie gut er sich gegen die güns­tigere Konkurrenz schlägt.

Das bietet der Fens­ters­auger-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für elf elektrische Fens­ters­auger namhafter Anbieter wie Bosch, Kärcher, Sichler und Vorwerk. Wir haben untersucht, wie gut die Reinigung auf Glas und Fliesen funk­tioniert und wie groß die Reich­weite pro Akkuladung ist. Außerdem haben wir Hand­habung, Akku­leistung, Geräusch­entwick­lung und Sicherheit geprüft. Acht Geräte schneiden gut ab.

Kauf­beratung und Tipps. Die Haus­halts­experten der Stiftung Warentest sagen, wie man mit den Fens­terputzgeräten am besten arbeitet, welches Reinigungs­mittel geeignet ist und ob es sich lohnt, zu einem teuren Fens­ters­auger zu greifen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 4/2019.

Das Video zum Fens­ters­auger-Test

Bis zu 600 Quadrat­meter pro Akkuladung

Für das Herz­stück des Fens­ters­auger-Tests, die Reinigungs­prüfungen, putzten die Tester wochen­lang Glasscheiben und Fliesen. Sie wollten wissen, ob die Fens­ters­auger streifenfrei reinigen, wie gut die Wischtücher Schmutz entfernen und ob die Arbeit mit den Elektrogeräten so schnell vonstatten geht wie mit einem manuellen Abzieher. Sie bewerteten zudem die Hand­habung und ermittelten, wie viel Fläche sich mit einer Akkuladung reinigen lässt. Hier zeigten sich große Unterschiede: Mit allen Fens­ters­augern lassen sich mehr als 100 Quadrat­meter pro Akkuladung reinigen – doch der leistungs­stärkste Akku schaffte gut 600 Quadrat­meter.

Drei Fens­terreiniger im Test waren undicht

Ergebnis: Mit etlichen Fens­ters­augern machte das Putzen Spaß. Sie hinterließen Scheiben streifenfrei sauber und schafften mit einer Akkuladung eine Fläche von bis zu 600 Quadrat­meter. Der beste Fens­ters­auger im Test reinigt Scheiben gut und schnell. Zudem lässt sich der Testsieger besonders leicht hand­haben. Drei Fens­ters­auger erwiesen sich jedoch als undicht. Aus ihnen lief Schmutz­wasser aus.

Bildergalerie. In fünf Schritten zum streifenfreien Fenster.

1. Reiniger einfüllen. Im Test prüften wir alle Geräte mit destilliertem Wasser und einem Schuss Allzweck­reiniger – das säubert gut und günstig.

2. Scheibe einwaschen. Mit dem Reiniger aus der Sprühflasche und dem Wisch­aufsatz wird die Scheibe gereinigt. Stark verschmutzte Fenster sollten vorgeputzt werden.

3. Absaugen. Die Wischlippe leicht ans Glas drücken und das Gerät von oben nach unten führen. Kleine Wasser­reste, die am Rahmen zurück­bleiben können, mit einem Tuch wegwischen.

4. Über Kopf arbeiten. Hohe Fenster lassen sich mit Teleskop­stange leicht reinigen. Sie kann meist dazugekauft werden. Nur Bosch und Severin bieten keine Verlängerung an.

5. Schmutz­wasser leeren. Der Tank ist regel­mäßig zu leeren. Der Testsieger von Kärcher fasst 110 Milliliter, der des Sichler-Modells nur 30 Milliliter.

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