Ein geschiedener Mann, dessen jahrelangen Gewalttätigkeiten in der Ehe ­dazu geführt haben, dass sich seine Frau von ihm scheiden ließ, hat keinen Anspruch auf den Versorgungsausgleich, wenn er während der Ehe geringere Rentenanwartschaften erworben hat als seine Exfrau. Zwar sei der Mann alkoholkrank, doch rechtfertige sein „schwerwiegendes Fehlverhalten“ nicht, dass die Frau auch noch durch ­eine niedrige Rente leiden müsse, so das Oberlandesgericht Bamberg (Az. 7 UF 177/06).

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