Die gesetzliche Krankenkasse muss nicht immer für den Ersatz eines fehlendes Fingerglieds zahlen. Im Fall einer Berliner Ärztin entschied das Landes­sozialge­richt Berlin-Brandenburg: Die Frau muss die 2 000 Euro für eine Silikon-Prothese selbst zahlen. Das Endglied des Ringfingers sei unwichtig für die Greif­funk­tion, es handle sich daher um eine „Schmuck­prothese“. Auch sei ein fehlendes Fingerglied nicht so entstellend, dass die Kasse aus psychischen Gründen zahlen müsste (Az. L 9 KR 99/14).

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