Entsäuern: Einseitige Gemüsekur

Fasten Special

Sellerie und Co. Sie gelten als basische Lebens­mittel.

Alternative Ernährungs­lehren teilen Lebens­mittel nach dem pH-Wert in saure und basische Produkte ein, so auch beispiels­weise das Konzept des Basenfastens. Verfechter der Über­säuerungs­theorie bevor­zugen „basisches“ Gemüse wie Sellerie und Fenchel, Salate, viel Obst. Sie meiden „Säure­bildner“ wie Fleisch, Wurst und Käse, Getreide­produkte und Fastfood. Es handelt sich also mehr um Schon­kost als um reines Fasten.

Körper sorgt für Gleichgewicht

Gesunde müssen keine Über­säuerung befürchten. Nur bei Erkrankungen, etwa der Lunge oder der Nieren, kann es zu Störungen des Säure-Basen-Haus­halts kommen – die aber mit einer Ernährungs­umstellung nicht zu beheben sind. Viel Gemüse ist gesund, beim Basenfasten kommen aber Getreide- und Milch­produkte zu kurz, und belast­bare Belege für eine Wirk­samkeit der Methode fehlen.

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