Tipps

  • Spiele kaufen. Kaufhäuser und Spielediscounter haben eine große Auswahl. Doch die Spiele sind meist im Karton verschweißt. Anschauen und Probe spielen gehört nicht zum Programm. Schmökern Sie in Fachgeschäften: Hier treffen Sie mitunter Verkäufer, die die Spiele wenigstens kennen.
  • Probieren und leihen. Sie müssen nicht jedes Spiel gleich kaufen. Bibliotheken bieten Spiele zum Ausleihen an. In manchen Fachgeschäften können Sie Spiele Probe spielen.
  • Zahl der Spieler. Achten Sie schon beim Kauf auf die Zahl der Spieler. Einige Spiele werden umso besser, je mehr Mitspieler spielen.
  • Spiel des Jahres. Der Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ ist eine Orientierung zum Kauf. Der rote Pöppel kennzeichnet Spiele von besonderer Qualität, der blaue Pöppel besondere Kinderspiele. Beide Kritikerpreise werden von Fachjournalisten vergeben. Eine Jury bewertet Spielidee, Regeln, Material und Design.
  • Empfehlungen. Nicht nur die Preisträger sind interessant. Achten Sie auch auf andere Spiele: Die Jury des Kritikerpreises stellt eine Liste mit empfehlenswerten Spielen zusammen. Im Internet unter spieldesjahres.de. Die Stiftung Warentest bietet über 50 Spielbesprechungen an. Hilfreich sind auch Tipps von Freunden und Bekannten.
  • Neue Spiele. Spiele machen nur Spaß, wenn alle Spieler die Grundregeln kennen. Erklären Sie neue Spiele vor der ersten Runde.
  • Spielregeln. Studieren Sie die Spielregeln in Ruhe. Nicht erst, wenn das Spiel gespielt werden soll. Überfliegen Sie die Regeln zunächst. Dann vertiefen Sie die Lektüre: Streichen Sie wichtige Passagen mit einem Textmarker an. So finden Sie die Grundregeln später schneller wieder.
  • Altersangaben. Sind immer nur ein Anhaltspunkt. Bei vielen Spielen können auch jüngere mitmachen, wenn ihnen die Großen ein bisschen zur Seite stehen.
  • Spiele erklären. Wählen Sie stets eine Person, die das Spiel erklärt. Wenn mehrere gleichzeitig erklären ist Chaos programmiert.
  • Schritt für Schritt. Erklären Sie Spiele Schritt für Schritt. Skizzieren Sie zunächst Spielidee, Spielverlauf und Spielziel. Gehen Sie dann auf Einzelheiten ein: Aber nur soweit sie wichtig sind, um das Spiel zu verstehen. Taktik und Raffinessen lernen die Spieler während der Partie.
  • Ändern. Wer ein Spiel kennt, muss nicht an den Regeln kleben. Ändern Sie Regeln, die den Spielfluss behindern oder erfinden Sie neue Regeln dazu. Sinnvoll ist das vor allem, wenn das Spiel dadurch interessanter oder für jüngere Spieler einfacher wird.
  • Spiele vorschlagen. Schlagen Sie nur Spiele vor, die passen. Berücksichtigen Sie Alter und Vorlieben der Mitspieler und die Stimmung in der Gruppe. Komplizierte Strategiespiele passen wohl kaum zu angeheiterten Gruppen.
  • Spieleabend. Geben Sie ihrem Spieleabend eine Dramaturgie. Beginnen Sie mit einfachen, schnellen Spielen zum Einstimmen. Dann können komplexere Strategiespiele folgen. Schließen Sie den Abend mit einem lockeren Kehraus-Spiel.

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