Formulierungs­beispiel: Sorgerechts­verfügung

Niemand denkt gerne über den Tod nach. Doch gerade Eltern sollten sich im Interesse ihrer ­Kinder mit der Frage beschäftigen, wer sich um sie kümmern soll, wenn sie nicht mehr leben. Für diesen Fall sollten sie eine Sorgerechts­verfügung aufsetzen. Darin benennen sie einen Vormund für ihre Kinder im Fall ihres Todes. Die Sorgerechts­verfügung muss von Anfang bis Ende mit eigener Hand geschrieben und mit Vor- und Zunamen beider Eltern­teile oder des Allein­erziehenden unter­schrieben sein. Auch das Datum darf nicht fehlen. An unserem Formulierungs­beispiel können Sie sich orientieren.

Für den Fall, dass wir, Eltern des unten benannten Kindes, die elterliche Sorge für unser unten benanntes Kind nicht mehr ausüben können, treffen wir folgende ­Sorgerechts­verfügung.

Wir Max Mustermann, geboren am 18. Juni 1978, und Meike Mustermann, geboren am 19. April 1980, wohn­haft Müllerstraße 5 in 12345 Meier­stadt, erklären für unser gemein­sames Kind Marlene Mustermann, geboren am 11. Oktober 2007, wohn­haft Müllerstraße 5 in 12345 Meier­stadt:

Für die Personen­sorge benennen wir Elisabeth Mustermann, geboren am 1. Februar 1954, wohn­haft Schmidt­straße 21, 12345 Meier­stadt.

Als Ersatz­person benennen wir unsere gute Freundin Franziska Strobel, geboren am 26. September 1979, wohn­haft Richter­straße 7, 12345 Meier­stadt.

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