Lasern

Präzise Glättung. Unsachgemäß angewendet können Laserstrahlen gefährlich werden.

Dringt der Laserstrahl zu tief in die Haut, drohen irreparable Schäden wie Narben und Hautverzerrungen. Dieses Risiko will gut überlegt sein. Die tiefen Mimikfalten schafft nämlich auch der Laser nicht, wohl aber oberflächliche Knitterfältchen.

Skin-Resurfacing. Hier wird die Oberhaut mit einem CO2- oder Erbium-YAG-Laser hauchdünn abgetragen. Die Hitze zieht zusätzlich die Kollagenschichten unter der Oberhaut zusammen – ein gewollter Liftingeffekt. Nach dieser Be­handlung – unter Vollnarkose – ist das Gesicht eine einzige große Wunde. Die Heilung kann mehrere Wochen dauern.

Mögliche Risiken: bakterielle Infektionen, Entzündungen, Überpigmen­tie­rung oder Narbenbildung. Bei erfolgrei­cher Be­handlung kann sich das Ergebnis allerdings sehen lassen. „Man dreht die Uhr um zehn Jahre zurück. Aber es tut weh und man ist über einen längeren Zeitraum nicht gesellschaftsfähig“, so Carsten Philipp, Leitender Oberarzt der Vivantes-Lasermedizin in Berlin-Neukölln.

Subsurfacing oder Facial Rejuvenation heißt die Alternative zu dieser Tortur. Hier wird sozusagen unter der Haut gearbeitet, dank ausgeklügelter Kühlsysteme die obere Hautschicht nicht verletzt. Durch die kurzen Hitze­impulse ziehen sich auch hier die Kollagenfasern um etwa ein Drittel zusammen – damit soll die Haut gestrafft und die Bildung neuer Kollagenfasern stimuliert werden. Für ein sichtbares Ergebnis sind bis zu zehn Behandlungen erforderlich.

  • Kosten: etwa 500 Euro pro Region, das Gesicht ab zirka 3 000 Euro.

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