Falsch­geld Meldung

Scheine prüfen: Wer mit Falsch­geld bezahlt, macht sich strafbar.

Die Zahl der gefälschten Bank­noten nimmt zu: Mehr als 450 000 sollen es laut Europäischer Zentral­bank welt­weit im ersten Halb­jahr gewesen sein – über ein Drittel mehr als im ersten Halb­jahr 2014. In Deutsch­land entdeckte die Bundes­bank im gleichen Zeitraum etwa 50 500 falsche Scheine – so viele wie nie zuvor seit Euro-Einführung.

Die Blüten kommen auch aus Italien

Das Falsch­geld werde in großem Stil von Banden produziert, etwa in Italien, erklärt die Europäische Zentral­bank (EZB). Zunehmend würden gefälschte Hologramme für die Blüten im Internet verkauft. Laut EZB werden besonders häufig 20- und 50-Euro-Scheine gefälscht. Diese könne aber jeder prüfen. EZB und Bundes­bank raten zur Methode „Fühlen-Sehen-Kippen“.

So erkennen Sie Falsch­geld

  • Die Schriftzeichen BCE, ECB, EZB, EKT, EKP müssen fühl­bar hervortreten. Auf 20- und 50-Euro Scheinen sind diese auf den oberen Rand des Scheines gedruckt.
  • Wenn der Schein leicht gekippt wird, verwandeln sich die Zahlen 20 und 50 in Euro-Zeichen (beim 50er im Glanz­feld unten rechts, beim 20er im Glanz­streifen rechts).

Wer Falsch­geld entdeckt, sollte das der Polizei melden. Bezahlt er damit, macht er sich strafbar. Ersatz gibt es für die Blüten nicht.

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