Verbraucher sind am Geldautomaten vor Euro-Falschgeld sicher. Das schreibt die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem Monatsbericht von August. Die deutschen Kreditinstitute hätten sich verpflichtet, ihre Automaten ausschließlich mit Banknoten zu bestücken, die die Deutsche Bundesbank vorher auf Echtheit geprüft hat. Bisher habe noch in keinem Fall bewiesen werden können, dass ein Automat Falschgeld ausgegeben habe.

Von Januar bis Juli 2004 hat die EZB im Euro-Raum 311 000 Euro-Fälschungen eingezogen, etwa genauso viel wie im Jahr zuvor. Allerdings sind nur wenige Falschgeldnoten von guter Qualität.

Die meisten Fälschungen erkennt der Verbraucher laut EZB nach der Methode Sehen-Kippen-Fühlen: Sichtbar sind auf der Vorder- und Rückseite das Durchsichtsregister, der Sicherheitsfaden und die Wasserzeichen. Beim Kippen erscheinen verschiedene Spezialfolien. Wer den Schein mit den Fingern fühlt, kann die im Stichtiefdruck erstellten Reliefs der Abkürzung für die Europäische Zentralbank in fünf Sprachen ertasten.

Dieser Artikel ist hilfreich. 465 Nutzer finden das hilfreich.