Ist eine Wohnung mehr als 10 Prozent kleiner als vertraglich vereinbart, können Mieter rückwirkend die Miete mindern (Bundesgerichtshof, Az. VIII ZR 295/03). Dabei spielt es keine Rolle, ob der Mieter durch die kleinere Fläche tatsächlich beeinträchtigt ist. Das musste er in solchen Fällen neben der Flächenabweichung bisher auch nachweisen.

Im streitigen Fall hatte ein Mieter nachgemessen, seine Mietzahlungen entsprechend der festgestellten wahren Wohnfläche eingekürzt und für die zu viel gezahlte Miete Geld einbehalten. Zu Recht, befand das Gericht.

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