Die WWK muss 134 000 Euro Schadenersatz zahlen, weil ein WWK-Vermittler falsch beraten hat. Der Bundesgerichtshof wies eine Beschwerde der WWK gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe zurück (Az.13 U 202/06).

Der Vermittler hatte einem Paar mehrere fondsgebundene Lebensversicherungen aufgeschwatzt. Um die Beiträge ­bezahlen zu können, riet der Vermittler zum Kauf von Investmentfonds. Der Einsatz für die Fonds wurde mit einer Hypothek auf das Eigenheim finanziert, die der Berater dem Paar vermittelte. Die Fonds sollten auch die Darlehenszinsen erwirtschaften. Doch die Erträge der Fonds fielen zu niedrig dafür aus, erklärt Anwalt Andreas Mayer aus Freiburg.

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