Exsenator musste Schadenersatz zahlen

Walter Rasch, Exmitglied des Berliner Senats und Geschäftsführer des von Politikern aufgelegten MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I hat an Frank Basner 15 000 Euro Schadenersatz gezahlt. Rasch habe die Beteiligung im Fondsprospekt falsch und unvollständig dargestellt, erklärte das Landgericht Potsdam (Az. 10 O 594/05).

Verloren

Die wegen der Mitwirkung von Politikern auch als „Promifonds“ bezeichnete Anlage war von Rasch, Ex-Bundesverteidigungsminister Rupert Scholz und drei ehemaligen Staatssekretären trotz erheblicher Verlustrisiken als Altersvorsorge angepriesen worden. Im Sommer 2005 ging der Fonds pleite. Bis dahin hatten sich rund 7 000 Anleger beteiligt. Über 40 Millionen Euro gingen verloren.

Frank Basner holte sein Geld mithilfe von André Tittel, Anwalt bei Kälberer & Tittel Rechtsanwälte in Berlin zurück. Die Potsdamer Richter bemängelten undurchsichtige Rechnungen sowie das Fehlen von Risikohinweisen. Im Prospekt werde außerdem nicht darauf hingewiesen, dass der mit dem Anlegergeld neugegründete Finanzvertrieb Invictum mit der umstrittenen Göttinger Gruppe und der Futura Finanz AG verflochten ist.

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