Falschberatung Meldung

Peter Kolba vom Verein für Konsumenteninformation in Wien wirft dem AWD systematische Falschberatung vor.

Das Handelsgericht Wien hat alle fünf Sammelklagen des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gegen den Finanzdienstleister AWD in Österreich für zulässig erklärt. Der Verein ist eine Partnerorganisation der Stiftung Warentest. „Die Zeit der Verzögerungen sollte vorbei sein“, sagt Peter Kolba, Chefjurist des VKI. Die Ansprüche von rund 2 500 Anlegern, die dem AWD in Österreich vorwerfen, sie falsch beraten zu haben, könnten nun zügig geklärt werden.

Zu klären ist, ob AWD-Berater Anlegern Aktien des Wiener Immobilienentwicklers Immofinanz als sichere Investments – vergleichbar einem Sparbuch – empfohlen haben. Es geht um einen Streitwert in Höhe von 40 Millionen Euro.

Der AWD hat angeboten, jeden Fall einzeln zu prüfen. Der VKI fordert jedoch eine Pauschallösung für alle Opfer. Er geht von systematischer Falschberatung aus.

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