Falsch­beratung Post­bank und BHW müssen Anlegerin entschädigen

Falsch­beratung - Post­bank und BHW müssen Anlegerin entschädigen

Das Land­gericht Frank­furt/Main hat die Post­bank und ihre Tochtergesell­schaften BHW Bausparkasse und BHW-Immobilien GmbH dazu verurteilt, einer Anlegerin Schaden­ersatz zu zahlen. Welche Firma zahlt, müssen die Firmen klären. Sie hatten alle versucht, sich zu drücken.

Ein Berater in der örtlichen BHW-Filiale hatte der Klägerin 2004 Anteile an einem geschlossenen Immobilienfonds empfohlen. 2013 beauftragte sie die Anwältin Nicole Mutschke aus Düssel­dorf, recht­liche Schritte wegen Falsch­beratung zu ergreifen. Da der Berater für die BHW aufgetreten, die genaue Konzern­gesell­schaft aber nicht genannt hatte, wandte sie sich an die BHW-Gesell­schaften und die Post­bank. Alle drei sagten, der Berater sei nicht ihr Mitarbeiter gewesen.

Die Begründung der Richter: Schwierig­keiten bei der Zuordnung dürften nicht zulasten des Anlegers gehen. Das Urteil vom 24. Oktober 2014 ist nicht rechts­kräftig (Az. 2-07 O 429/13).

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