Dem AWD, Allgemeiner Wirtschaftsdienst, bläst juristisch der Wind ins Gesicht. Der österreichische Verein für Konsumentenin­formation (VKI) in Wien hat die österreichische Tochter des Finanzdienstleisters wegen Falschberatung verklagt. Eine Umfrage des Sozialministeriums, an der sich 3 000 Anleger beteiligten, zeigte massive Vorwürfe: Aktien seien als mündelsicher verkauft worden, ohne die Möglichkeit eines Totalverlustes zu erwähnen. Die gleichlautenden Beschwerden wiesen auf systematische Mängel hin, erklärte der VKI, eine Partnerorganisation der Stiftung Warentest. Dagegen wies der AWD Deutschland die Vorwürfe zurück. Alle Kunden hätten ein Gesprächsprotokoll unterzeichnet und bestätigt, dass sie über eventuelle Risiken aufgeklärt wurden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 279 Nutzer finden das hilfreich.