Viele Autofahrten im Jahr 2001 erkennt das Finanzamt zum ersten Mal mit 58 Pfennig statt mit 52 Pfennig pro gefahrenen Kilometer an. Dazu gehören:

Dienstreisen

- Dienstreisen von Arbeitnehmern und Selbstständigen.

*)

- Fahrten zur Erzielung von Einkünften: beispielsweise Reisen von Aktionären zur Hauptversammlung oder von Vermietern zu vermieteten Immobilien.

*)

Fahrten zur Arbeit

- Fahrten zu gelegentlichen Auswärtstätigkeiten: Beschäftigte sind beispielsweise von der Firma befristet abgeordnet oder vorübergehend zur Fortbildung.

*)

- Fahrten zu ständig wechselnden Einsatzorten, wenn Arbeitnehmer wie Montagearbeiter auch einen regulären Arbeitsplatz haben.

*)

- Fahrten zu ständig wechselnden Einsatzorten, wenn Arbeitnehmer wie Bauleiter keinen regulären Arbeitsplatz haben und über 30 Kilometer entfernt von zu Hause arbeiten.

*)

- Fahrten zu mehrmals täglich wechselnden Einsatzorten, wie Kundendiensttechniker sie in Kauf nehmen müssen.

- Fahrten zu ständig wechselnden Einsatzorten wie bei Bus- und Taxifahrern.

- Fahrten behinderter Arbeitnehmer mit einem Grad der Behinderung ab 70, mit dem Buchstaben "G" im Schwerbehindertenausweis ab 50 .

Doppelter Haushalt

- Erste Hinfahrt und auch die letzte Rückfahrt zur Heimatwohnung, wenn die doppelte Haushaltsführung spätestens nach zwei Jahren endet.

*) Bei längerem Arbeitsaufenthalt am gleichen Ort nur in den ersten drei Monaten.

Dieser Artikel ist hilfreich. 97 Nutzer finden das hilfreich.