Wenn Motor­radbesitzer ein Fahrten­buch führen müssen, darf das zuständige Amt ihnen mehr Monate aufbrummen als Auto­fahrern. Jedenfalls dann, wenn das Motorrad meist nur saisonal genutzt wird, also im Winter in der Garage steht, urteilte das Bundes­verwaltungs­gericht (Az. 3 C 13/14). Ein Motorrad war mit Tempo 97 statt der erlaubten 70 Stundenkilo­meter geblitzt worden. Der Besitzer machte keine Aussagen zur Identität des Fahrers, dieser wurde nicht ermittelt. Der Biker muss nun 15 Monate lang ein Fahrten­buch führen. Bei einem Auto wären es zwölf Monate gewesen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2 Nutzer finden das hilfreich.