Die Fahr­radversicherung der ERV ist im Vergleich zu anderen Anbietern leistungs­schwach. Da nützt auch der relativ güns­tige Jahres­beitrag nicht viel. Der Versicherer bietet Ersatz bei Diebstahl und Beschädigungen durch Vandalismus oder Unfall. In jedem Schadens­fall zahlt der Fahr­radfahrer aber mindestens 50 Euro aus der eigenen Tasche. Bei den anderen Versicherern im aktuellen Test beträgt der Mindest­selbst­behalt nur 25 Euro. Besseren Schutz erhalten Biker bei der ERV nur, wenn sie 20 Euro draufzahlen und den Tarif XL wählen. Wer vor allem Diebstahl­schutz braucht, kann auf die Fahr­radpolice getrost verzichten. Er fährt mit einem Aufschlag für Fahr­räder in der Hausrat­versicherung meistens güns­tiger.

Dieser Artikel ist hilfreich. 666 Nutzer finden das hilfreich.