So haben wir getestet

Im Test: 11 Fahr­radergo­meter, darunter 2 Liegefahr­räder.

Einkauf der Prüf­muster: Juli bis September 2014.

Preise: Anbieterbefragung im November 2014.

Abwertungen:

Wenn die Anzeige­genauigkeit der Leistung ausreichend ist, kann die tech­nische Prüfung nur eine halbe Note besser sein. Sind Schad­stoffe in den Griffen mit mangelhaft bewertet, kann das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. Bei einer Bewertung mit ausreichend bei Schad­stoffen in den Griffen kann das test-Qualitäts­urteil nur eine Note besser sein. War die Gebrauchs­anleitung ausreichend oder schlechter, konnte die Hand­habung maximal eine halbe Note besser sein.

Trainieren: 45 %

Drei Männer und fünf Frauen im Alter von 21 bis 70 Jahren trainierten mit den Fahr­radtrainern und beur­teilten dabei das Auf- und Absteigen, die Körper­anpassung (Ergonomie), den Sitz­komfort (zum Beispiel Druck­verteilung, Größe und Form des Sattels), den Gleich­lauf der Tritt­bewegung (runder Tritt und Bewegungs­harmonie), den Komfort von Puls­messer und Anzeigen (Trage­komfort, Körperhaltung bei Hand­schalen­aufnehmern und anderes) sowie die Förderung der Trainings­motivation (Anzeigevarianten der Computer, Spiele, Computer­schnitt­stellen und anderes) sowie das Geräusch während des Trainings.

Hand­habung: 20 %

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung in Anlehnung an DIN EN ISO 20957, Teil 1 für stationäre Trainings­geräte, und DIN EN 957, Teil 5 für Tretkurbel-Trainings­geräte. Weiterhin wurde die Lesbarkeit in Anlehnung an EN 62079 beur­teilt. Die Montage führte ein hand­werk­lich geübter Erwachsener durch. Die Verstell­barkeit des Gerätes (Sattel, Lenker) und das Einstellen der Belastung beur­teilten die Probanden im Rahmen ihres Trainings. Zudem beur­teilten die Tester die Reinigung und Wartung der Geräte.

Tech­nische Prüfung: 25 %

Die Anzeige­genauigkeit von Drehzahl und Leistung wurde in Anlehnung an DIN EN ISO 20957, Teil 1, und DIN EN 957, Teil 5, untersucht sowie nach dem Leitfaden der Physika­lisch-Tech­nischen Bundes­anstalt zur Über­prüfung von Fahr­rad-Ergo­metern im Medizin­bereich. Dabei wurde ein von einem Laboratorium des deutschen Kalibrier­dienstes kalibriertes Mess­normal verwendet.

Die Repro­duzier­barkeit der Leistungs­stufen wurde mit dem gleichen Gerät gemessen. Dabei wurden jeweils verschiedene Watt­stufen einge­stellt und anschließend verstellt, dann erneut einge­stellt, schließ­lich wurde die Abweichung der Leistung gemessen. Die Schonung der Aufstell­fläche wurde während des Praxis­tests über­prüft.

Sicherheit: 5 %

Die mecha­nische Sicherheit wurde nach DIN EN ISO 20957, Teil 1, und EN 957, Teil 5, geprüft. Zudem untersuchten die Tester die Geräte auf mögliche Quetsch- und Scher­stellen für Nutzer und Dritte sowie die Standsicherheit bei 5 Grad in alle Richtungen und bei 10 Grad in Dynamik­richtung. Das Puls­anzeige­system wurde nach seiner Schutz­funk­tion für den Nutzer bewertet.

Schad­stoffe in den Griffen: 5 %

Die Hand­griffe wurden auf PAK (poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe) sowie Phthalat-Weichmacher und kurz­kettige Chlorparaf­fine untersucht.

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