So haben wir getestet

Im Test: 37 Fahr­radschlösser, davon 13 Bügel-, 6 Falt-, 11 Panzer­kabel- und 7 Kettenschlösser.
Einkauf der Prüf­muster: November/Dezember 2012.
Preise: Anbieterbefragung Februar 2013.

Abwertungen

War die Aufbruchsicherheit mangelhaft oder ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht beziehungs­weise nur eine halbe Note besser sein. Lautete das Urteil für Schad­stoffe mangelhaft oder ausreichend, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht beziehungs­weise nur eine Note besser sein.

Aufbruchsicherheit: 70 %

Ein Experte sowie zwei Prüf­personen ohne spezi­fische Vorbildung unter­nahmen Aufbruch­versuche mit unterschiedlichen Werk­zeugen (unter anderem Bolzen­schneider, Säge und Zange). Außerdem versuchte ein Experte, die Schlösser „intelligent“ (unter anderem mit professionellem Picking-Werk­zeug) zu öffnen. Bei allen Versuchen standen jeweils 3 Minuten zum Öffnen zur Verfügung. Wir beur­teilten die benötigte Zeit bis zum Öffnen mit den verschiedenen Werk­zeugen.

Hand­habung: 20 %

Drei Männer und zwei Frauen (unterschiedlich alt und mit unterschiedlicher spezi­fischer Vorbildung) erprobten Öffnen und Schließen (unter anderem Bedienen ohne Anleitung), Anschließen (Vielseitig­keit der Möglich­keiten) (Sper­rigkeit und Länge), Befestigen und Trans­portieren am Rad (unter anderem Funk­tionalität der Halterung). Ein Experte beur­teilte subjektiv die Klap­pergeräusche beim Fahren. Außerdem bewerteten wir die Belastung durch das Gewicht. Ein Experte und die Prüf­personen kontrollierten die Gebrauchs­anleitung (u. a. Voll­ständig­keit und Verständlich­keit).

Halt­barkeit: 5 %

Prüfung der Korrosions­beständig­keit der Schlösser nach 96 Stunden in einer Salz­sprühkammer in Anlehnung an DIN EN 15496. Stabilität der Schlüssel: Prüfung in Anlehnung an DIN EN 1303.

Schad­stoffe: 5 %

Analyse der Ummantelung auf PAK (poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe) angelehnt an ZEK 01.4–08 und Phthalat-Weichmacher.

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