Tipps

So schützen Sie Ihr Rad

  • Fest verbinden. Schließen Sie das Fahrrad stets an feste Gegenstände, die sich nicht absägen oder abschrauben lassen.
  • Belebte Plätze. Stellen Sie Ihr Fahrrad auf helle und belebte Plätze. Hier fühlen sich Diebe beobachtet. Meiden Sie dunkle Ecken und einsame Höfe.
  • Einzeln stellen. Stellen Sie Ihr Fahrrad gut sichtbar und einzeln auf. Gruppen mit vielen Rädern sind ein Plus für Diebe: Die Fummelei an fremden Schlössern fällt hier weniger auf. Wählen Sie Orte, an denen ein Dieb bemerkt werden kann.
  • Zwei Schlösser. Sichern Sie Ihr Fahrrad mit zwei Schlössern unterschiedlicher Bauart. Etwa mit einem Bügel- und einem Kettenschloss. Profidiebe sind meist auf eine Schlossart spezialisiert.
  • Pitlock. Sichern Sie alle beweglichen Teile am Rad. Auch Laufräder, die mit Schnellspannern befestigt sind. Alternative: Tauschen Sie Schnellspanner gegen Spezialmuttern – so genannte Pitlocks – aus. Drei Pitlocks für Vorder-, Hinterrad und Sattelstütze kosten etwa 55 Euro.
  • Keller. Schließen Sie das Fahrrad auch im Keller an. Besonders sicher steht das Rad in der eigenen Wohnung.

Darauf sollten Sie achten

  • Schlüssel prüfen. Prüfen Sie den Schlüssel vor dem Kauf. Hat er mehrere unterschiedlich tiefe Einschnitte, ist das Fahrradschloss besser gegen so genannte Picking-Werkzeuge geschützt.
  • Halterung. Die meisten Fahrradschlösser werden mit Halterung geliefert. Bei anderen Modellen müssen Sie die Halterung extra kaufen. Beispiel: Das beste Panzerkabel im Test Abus Steel-O-Flex 950/100. Preis: 53 Euro. Halterung, je nach Modell, 15 oder 18 Euro. Macht zusammen mindestens 68 Euro. Kalkulieren Sie die Kosten mit ein. Fragen Sie, ob die Halterung bereits inklusive ist.
  • Tasche. Für einige Schlösser gibt es gar keine Halterung. Das betrifft vor allem Panzelkabelschlösser. Nachteil: Sie brauchen eine Tasche oder müssen das Schloss notdürftig befestigen. Etwa auf dem Gepäckträger. Dort klappert es leicht.
  • Klappern und Klirren. Prüfen Sie, ob das Fahrradschloss fest in der Halterung sitzt. Schlösser die klappern oder klirren, können extrem nerven.

Das gibt mehr Sicherheit

  • Fahrradpass. Fotografieren Sie Ihr Fahrrad und legen Sie einen Fahrradpass an. Dazu gehören genaue Beschreibung, Rahmennummer, Farbe, Ausstattung, besondere Merkmale und Kaufbeleg. Der Fahrradpass hilft bei Polizei und Versicherung.
  • Codenummer. Lassen Sie eine Nummer in den Fahrradrahmen gravieren. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC und die Polizei machen das. Der Rahmencode schützt nicht vor Diebstahl, macht das Rad aber für Hehler weniger interessant.
  • Garantie. Einige Schlösser werden mit Spezialgarantie verkauft: Gofa Kryptonite verspricht Schadenersatz, falls das Fahrrad trotz Sicherung gestohlen wird. Nette Werbeidee, aber kein langfristiger Schutz. Die Garantie gilt höchstens zwei Jahre, der Ersatz ist auf maximal 1.000 Euro beschränkt.
  • Eingreifen. Greifen Sie ein, wenn jemand auffällig an einem Fahrrad fummelt. Fragen Sie den vermeintlichen Besitzer, ob er den Schlüssel zeigen kann. Diebe machen sich dann meist davon. Spielen Sie nicht den Helden. Rufen Sie besser die Polizei.
  • Versicherung. Für teure Fahrräder kann sich eine Fahrradversicherung lohnen. Preis: etwa 50 bis 300 Euro pro Jahr.

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