Versicherungs­schutz: Schaden ersetzen

Ist das Rad weg, kann eine Versicherung ein finanzieller Trost sein.

Die Hausrat­police. Sie deckt den Diebstahl aus Haus, Keller und Ga-rage ab. Verschwindet das Rad vor dem Kino oder Geschäft, greift sie nur, wenn extra ein Fahr­radschutz ausgehandelt wurde. Der Radbesitzer legt einen festen Prozent­satz der Versicherungs­summe fest, zum Beispiel 1 Prozent. Beträgt die Versicherungs­summe für den Hausrat 78 000 Euro, bekäme er beim Radklau 780 Euro. Das kostet meist nicht mehr als 50 Euro zusätzlich im Jahr.

Die Fahr­radversicherung. Händler bieten beim Kauf eines Rads oft spezielle Policen an. Die sind in der Regel teurer als der Hausrat­schutz, decken meist aber auch mehr ab, etwa Vandalismusschäden und Teilediebstahl. Sie eignen sich vor allem für wert­volle Velos. Liegt der Neupreis bei 1 000 Euro oder mehr, kostet die Versicherung um die 100 Euro, bei einigen Gesell­schaften sogar bis zu 200 Euro pro Rad und Jahr.

Das Klein­gedruckte. Häufig schließen Versicherer den Schutz nachts aus – es sei denn das Rad war noch in Gebrauch und wartete zum Beispiel vor der Kneipe. Empfehlens­wert sind Verträge ohne „Nacht­klausel“. Gern schreiben die Versicherer auch vor, welche Schlösser vom Radfahrer zu benutzen sind.

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