Sicher­heits­angaben: Zu viel versprochen

  • Keine Regeln. Viele Hersteller zeichnen ihre Schlösser mit verschiedenen Sicher­heits­stufen aus. Für die Klassifizierung existiert keine Norm, jeder Anbieter gestaltet seine Skala anders. Bei Trelock ist 6 die höchste Sicher­heits­stufe, bei Masterlock 10 und bei Abus 15. Wie die Werte ermittelt werden, ist für den Käufer nicht ersicht­lich. Bei Abus fließen auch Komfort und Design in die Sicher­heits­bewertung mit ein. Der Hersteller hat angekündigt, die Einstufung zu über­arbeiten.
  • Kein Verlass. Im Test erwiesen sich die Sicher­heits­versprechen als wenig zuver­lässig. Inner­halb von 20 Sekunden konnte beispiels­weise das Modell von Fischer geknackt werden. Es trägt die Sicher­heits­stufe 7 von 9 – angeblich „maximum security level“. Auch das „Hoch­sicher­heits-Bügel­schloss“ von Profex über­treibt maßlos. Es besitzt laut Verpackung das höchste Schutz­level (5 von 5), hielt den test-Knackern aber gerade mal 10 Sekunden stand.

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