Tipps: Richtig sitzen: Der Rücken muss gerade sein

Die Sitz­position

Der Po gehört auf die verbreiterte Sitz­fläche des Sattels. Der Radler sitzt richtig, wenn der Sattel unter dem Po verborgen bleibt. Wird die hintere Sattelkante sicht­bar, sitzt der Radler zu weit vorn.

Die Sattelneigung

Der Sattel sollte waagerecht ausgerichtet sein, allenfalls ein wenig nach vorn geneigt. Ist die Neigung zu stark, rutscht der Po nach vorn. Das Gewicht des Fahrers ruht dann auf der Sattelnase. Das belastet Damm und Genitalien und führt schnell zu Taub­heits­gefühlen, wunden Stellen und Schmerzen wegen einge­klemmter Nerven und mangelnder Durch­blutung. In der Folge werden auch die Hand­gelenke stärker belastet.

Die Rücken­linie

Egal ob sport­lich geneigt oder aufrecht, der Rücken muss beim Radeln gerade bleiben. Der runde Rücken entlastet zwar den Damm­bereich, schiebt aber die Schultern nach vorn, streckt die Arme durch und legt den Kopf ins Genick. Das führt zu Beschwerden in Schultern, Genick und Armen. Der gerade Rücken lockert die Schultern, entspannt Genick und Arme und erleichtert sogar die Atmung.

Die Sattelbreite

Rutscht der Po auf dem Sattel nach vorn, obwohl Sattellage und Rücken­linie korrekt sind, ist das ein Hinweis auf einen zu breiten Sattel und eine zu breite Sattelnase. Selbst wer einen breiten Po hat, sollte mal einen schmaleren Sattel ausprobieren.

Die Sattellage

Fahr­radsättel im Test Test

Der Sattel lässt sich vor- und zurück­schieben. Richtig ist, wenn die Kniescheibe senkrecht über der waagerechten Pedal­achse steht.

Die Sattelhöhe

Fahr­radsättel im Test Test

Sie stimmt, wenn das ausgestreckte Bein mit der Ferse auf dem unten stehenden Pedal ruhen kann und das Becken gerade bleibt.

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