Fahr­radmitnahme im Zug

Check­liste: Sieben Tipps für entspanntes Reisen mit dem Rad

Fahr­radmitnahme im Zug - Gut planen, entspannt ankommen
Rad gut verstaut. Je nach Waggon und Zug unterscheiden sich die Fahr­rad-Stell­plätze. © EPA-EFE
Inhalt

1. Verbindungen checken

Ermitteln Sie, mit welchen Zugverbindungen Sie das Ziel oder einen Bahnhof in dessen Nähe  am besten erreichen.

2. Prüfen, ob das Rad im Zug erlaubt ist

Gleichen Sie – vor allem bei außergewöhnlichen Modellen – die Vorgaben, etwa zu Gewicht und Reifenbreite, mit Ihrem Fahr­rad ab.

3. So früh wie möglich buchen

Im Fern­verkehr gilt für Räder Reser­vierungs­pflicht. Vor allem im Sommer können Plätze schnell weg sein. Buchen Sie eine Bahnreise mit Fahrradmitnahme recht­zeitig.

4. Im Nahverkehr an Auslastung denken

In DB-Nahverkehrszügen können Räder ohne Reser­vierung mitgenommen werden – aber nur, wenn das Abteil nicht über­füllt ist. Achtung: In Verkehrs­mitteln der regionalen Verkehrsverbünde gelten eigene Tarife und Regeln.

5. Über Fahr­plan­änderungen auf dem Laufenden halten

In der Menüspalte des DB-Navigators finden Sie den Punkt „Ist mein Zug pünkt­lich?“. Je eher Sie von Problemen erfahren, desto entspannter können Sie eine neue Verbindung suchen und reser­vieren.

6. Recht­zeitig am Bahnhof sein

Nehmen Sie sich genug Zeit, um sich am Bahnhof zu orientieren und am Aufzug warten zu können. Vor allem, wenn Sie in einer Gruppe reisen.

7. Richtig am Gleis platzieren

Stellen Sie sich in den Abschnitt, in dem voraus­sicht­lich das Fahr­rad­abteil hält – damit Sie nicht rennen müssen, sobald der Zug einfährt. Neben den Anzeigen am Bahn­steig finden sie die Wagenreihung im DB Navigator: Unter „Meine Tickets“ oder über die Reise­auskunft der App die Verbindung aufrufen. Dort auf das Icon für den aktuellen Wagenreihungs­plan tippen.

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sltestabo am 08.04.2022 um 17:43 Uhr
bahn und e-bike: no go

Meine Erfahrungen mit Bahn und e-bike sind nur negativ:
-Enge Eingänge und Flure und teilw. Treppen in den Zügen
-Defekte Aufzüge oder zu kleine Aufzüge an den Bahnsteigen, die nicht einmal auf bahnhof.de entsprechend gekennzeichnet sind
-keine Beförderungsgarantie
Wenn ich mit dem e-bike weiter weg will, dann nutze ich ausschließlich nur noch das Auto.

StephanBehrendt am 29.03.2022 um 11:27 Uhr
Radabteil in Nahverkehrszügen

Meist wird in der Tat nicht angezeigt, wo sich in Nahverkehrszügen das Fahrradabteil befindet. Ich stelle mich dann an das Ende des Bahnsteigs, von wo der Zug einfährt. Kommt das oder die Radabteile in Sichtweite, laufe ich neben dem abbremsenden Zug nebenher und steige nach Stillstand ein. Bei mehreren Radabteilen sieht man so auch, welches am ehesten noch Platz bietet. Bei lokbespannten Doppelstockzügen ist das Radabteil in jedem Fall am entgegengesetzten Ende im Steuerwagen.

Horn27 am 24.03.2022 um 18:46 Uhr
Fahrstühle in Bahnhöfen

Der Artikel bedarf hinsichtlich des Teils "Fahrstühle zum Umsteigen suchen" eine Ergänzung: Sich nur im Internet auf der Webseite bahnhof.de zu informieren, ob und wo sich Fahrstühle befinden, reicht leider nicht aus. Viele Bahnhöfe weisen Fahrstühle auf, deren Kabinenabmessungen leider nicht den Anforderungen der Norm DIN EN 81-70 Teil 2 entsprechen und sind für den Transport von Fahrrädern auf Grund zu geringer Kabinentiefe nicht geeignet. Dies ist besonders für ältere oder auch nur leicht gehbehinderte FahrradfahrerInnen aber eine Voraussetzung für Erreichbarkeit des Bahnsteigs und damit der Züge. Und das, obwohl die DIN 18040 "Barrierefreies Bauen für öffentl. zugängliche Gebäude" auf diese Mindestanforderungen für Aufzüge aus gutem Grund ausdrücklich Bezug nimmt. Für die Bahn scheint dies aber nicht zu gelten und auch die Webseite gibt über die Abmessungen der Kabinen keine Auskunft.