Test­kommentare Kinder­fahr­radhelme

Helme für die Kleinsten

Ob als Mitfahrer oder auf dem eigenen Rad, schon die Kleinsten brauchen einen Helm. Die acht Modelle sind für die Kopf­größe von etwa Dreijäh­rigen deklariert.

Die drei Besten. Nutcase, Abus und Alpina zeichnen sich durch gute Noten bei Unfall­schutz und Hand­habung aus. Der coole Cityhelm von Nutcase ist deutlich schwerer als die Zweit­platzierten.

Melon und O‘Neal zu groß. Bei beiden Modellen weicht die Größe erheblich vom deklarierten Kopf­umfang ab. Auf kleinen Köpfen sitzen sie zu locker. Bei der Abstreif­prüfung fallen sie daher durch.

Belastet. Beim Melon fanden die Tester deutliche Mengen an Naph­thalin im Gurt; beim Giro auch in den Pols­tern. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Hitz­kopf. Der Rad- und Reithelm Casco Nori hat sehr kleine Lüftungs­schlitze. Aktiven Kindern kann zu heiß werden.

Helme für Größere

Bei den Helmen, die für die Kopf­größe eines etwa zehnjäh­rigen Kindes deklariert sind, schneiden nur fünf gut ab. Immerhin: Den Unfall­schutz bestehen alle Modelle.

Erster Platz. Vorn landet Cratoni, dicht gefolgt von Bell. Der Cratoni glänzt in der erweiterten Stoß­prüfung. Er schützt insgesamt am besten. Der Bell ist schlecht im Dunkeln zu sehen.

Abus fällt durch. Die Gurte des an einen Skaterhelm erinnernden Modells sind mit dem Schad­stoff Naph­thalin belastet. Er gilt als potenziell krebs­erzeugend.

Vorsicht bei Hitze. Der Fischer-Helm verformt sich bei 75 Grad und sollte im Sommer nicht in praller Sonne liegen. Zudem kann sein Verstell­ring beim Sturz den Hinterkopf verletzen.

Zu dunkel. Außer dem Prophete sind alle Helme nicht gut bei Dunkelheit sicht­bar.

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