Kinder­fahr­radhelme im Test

So passen Sie den Helm an

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Kinder­fahr­radhelme im Test - Schlaue Köpfe fahren sicher
Sitzt alles optimal? Eltern sollten mit ihrem Nach­wuchs verschiedene Modelle aufprobieren. © Stiftung Warentest / Hendrik Rauch

Kopf­form und -größe sind individuell verschieden. Optimal schützt nur ein Helm, der richtig sitzt. Hier erfahren Sie, wie Sie den Helm für Ihr Kind perfekt anpassen.

Kinder­fahr­radhelme im Test Testergebnisse für 18 Kinder­fahr­rad­helme 04/2022

Die Schale

Ein Fahr­radhelm sollte waagerecht sitzen, sodass er Stirn, Schläfen sowie den Hinterkopf abdeckt und schützt. Nach dem Spannen des Kopf­rings sollte der Kopf nur die gepols­terten Stellen der Helm­schale berühren. Mitgelieferte Wechsel­polster können vor Druck­stellen bewahren.

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Richtig: Der Helm sitzt waagerecht über Stirn und Hinterkopf.

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Zu hoch: Die Stirn bleibt unge­schützt.

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Zu tief: Der Hinterkopf ist nicht bedeckt.

Die Gurtbänder

Gurtbänder sollen fingerbreit unter den Ohren zusammen­laufen und ein Dreieck bilden.

Die Kinn­riemen

Der Kinn­riemen wird so einge­stellt, dass zwei Finger zwischen Hals und Band passen. Der Riemen sollte nicht verdreht sein.

Wichtig

Nach einem Crash muss ein neuer Helm her, selbst wenn der alte noch intakt aussieht.

Kinder­fahr­radhelme im Test Testergebnisse für 18 Kinder­fahr­rad­helme 04/2022

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.06.2022 um 10:48 Uhr
Alpina Pico Flash

@Chinarocker: Im Test hatten wir den Alpina Pico Flash mit LED-Licht hinten.
Wir beurteilen sie Sichtbarkeit nicht nur von hinten, sondern auch von vorn und von der Seite. Dabei hinaus bewerten wir die "passive Sichtbarkeit" (durch Farbgebung bzw. Reflektoren) höher, als die "aktive" (also Licht). Denn sollte die LED kaputt gehen oder die Batterie versagen oder das Kind vergisst schlichtweg, das Licht einzuschalten, wäre der Helm im Dunkeln nicht mehr sichtbar.
Uns hat es sehr verwundert, dass dieser Helm keinerlei Reflektoren hat (gerade bei Sicherheitsprodukten für Kinder sollte das selbstverständlich sein). Der Helm ist bei Dunkelheit (also ohne eingeschaltetes Licht) so gut wie nicht zu sehen. Mit Licht wurde die Sichtbarkeit von hinten mit gut beurteilt. Aber von der Seite und von vorn ebenfalls sehr schlecht - auch mit eingeschaltetem Licht.

Chinarocker am 16.06.2022 um 16:07 Uhr
Alpina Pico Flash

Hallo liebes Stiftung Warentest-Team,
ich habe bei der Testbewertung des Pico Flash von Alpina gesehen, dass es eine Abwertung bei Sicherheit aufgrund der schlechten Sichtbarkeit im Dunkeln gab. Kann es sein, dass hier vielleicht der Pico ohne Beleuchtung (also ohne Flash) bewertet wurde? Oder ist das Flash Light so schlecht? Danke für eine kurze Erläuterung.
Beste Grüße
Chinarocker

burmaier am 05.08.2021 um 09:15 Uhr
Kinderfahrradhelm-Test dringend wieder notwendig

Helme für Kinder kann man sicher gut begründet öfter testen, als Sie das tun. Eine Überarbeitung Ihrer Testplanung wäre wünschenswert.

DHeike am 31.05.2021 um 21:55 Uhr
Sicherheit für unsere Kinder nicht mehr wichtig?

Für mein Enkelkind muss ein neuer Fahrradhelm angeschafft werden. Der letzte Test ist von 2016 und die als gut getesteten Helme werden nicht mehr hergestellt. Eine Stoß- oder Fallprüfung oder Schadstoffprüfung kann von einem Verbraucher nicht durchgeführt werden. Es ist für mich unverständlich, dass für die Sicherheit unserer Kinder keine regelmäßigen Tests von Fahrradhelmen für Kinder durchgeführt werden. Fahrradhelme für Erwachsene wurden 2017 getestet und der nächste Test wurde für das nächste Test Heft angekündigt. Jedoch benötigen Kinder regelmäßig einen neuen Helm, da sie nun mal aus den alten herauswachsen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 27.04.2021 um 10:39 Uhr
Neuer Test

@alle: Ihren Kommentar nehmen wir gerne als Testanregung auf und leiten sie an das zuständige Untersuchungsteam weiter.
Die Vorschau auf das jeweils kommende Heft finden Sie unter https://www.test.de/shop/test-hefte/vorschau/ (Se)