Fahr­radhelme Test

Ein Helm mindert die Verletzungs­risiken bei Fahr­rad­unfällen erheblich. Das bestätigen aktuelle Studien. Doch wichtige Unfall­risiken werden von üblichen Norm­prüfungen nicht abge­deckt. Deswegen prüft die Stiftung Warentest Helme jetzt strenger als in der Vergangenheit. Nur 3 von 18 Fahr­radhelmen schneiden im Test gut ab. Guten Schutz gibt es ab 80 Euro.

Fahr­rad­helme 08/2015

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  • Lidl / Crivit City-Fahrradhelm Hauptbild Lidl / Crivit City-Fahrradhelm
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TestFahr­radhelmetest 08/2015
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Schlechtere Ergeb­nisse durch strengere Tests

In früheren Tests schnitten oft deutlich mehr Helme gut ab. Ursache sind nicht zuletzt strengere Test-Anforderungen. Aus gutem Grund: Jüngere Forschungs­ergeb­nisse zeigen, dass die bisher üblichen Norm­prüfungen den Schutz vor Aufschlägen auf Stirn und Schläfen­partien zu wenig berück­sichtigen, auch die Auswirkungen von heftigen Rotations­kräften auf das Gehirn. Wichtige Hinweise auf diese Mängel lieferte eine Studie des Instituts für Rechts­medizin München und des Universitäts­klinikums Münster für die Unfall­forschung der Versicherer (UVD), eine Einrichtung des Gesamt­verbands der Deutschen Versicherungs­wirt­schaft (GDV), die Unfälle mit 543 verletzten sowie 117 getöteten Radfahrern auswertete.

[Hinweis 26. April 2016]: Ursprüng­lich haben wir an dieser Stelle die Test­ergeb­nisse von 18 Fahr­radhelmen veröffent­licht. Im April 2016 konnten wir die Ergeb­nisse für zwei weitere Helme ergänzen. Es handelt sich um die Produkte Casco Speedster -TC Plus und Casco Sportiv -TC Plus. Sie finden die Details und Test­ergeb­nisse zu diesen beiden Helmen jetzt auch in der großen Test­tabelle. Den Testbe­richt und das PDF des Testbe­richts aus test 07/2015 haben wir nicht aktualisiert. [Ende des Hinweises]

Experten­gespräche für die neuen Tests

Die Stiftung Warentest hat Experten aus Universitäten, der Industrie und dem zuständigen Normungs­gremium zur Beratung versammelt. Auf dieser Grund­lage erarbeiteten die Wissenschaftler der Stiftung ein neues Prüf­programm. Es berück­sichtigt bislang nicht betrachtete Risiken. Für die neue, erweiterte Stoß­prüfung verwenden die Tester einen so genannten Hybrid III-Prüf­kopf. Mit seiner Hilfe lassen sich die Kräfte bei einem Unfall sehr genau erfassen, auch die Rotation des Gehirns.

Tipp: Sie suchen einen Kinder­helm? Auch diese Helme haben wir getestet 19 Kinderfahrradhelme im Test.

Der Helm muss passen

Die besten Helme schützen nur wenig, wenn sie nicht passen. Deshalb sollten Radler den Kopf­schutz vor dem Kauf unbe­dingt anpro­bieren. Die Helm­schale darf weder zu groß noch zu klein sein. Weiche Polster stützen sie auf dem Kopf ab. Auf keinen Fall sollte es Stellen geben, die unge­pols­tert auf die Schädel­decke drücken. Das kann auf Dauer richtig weh tun.

Schönheit oder Frisch­luft

Eine ganz andere Frage ist die Wahl der Bauart des Helms. Derzeit in Mode sind Modelle mit großen Flächen und kleinen Lüftungs­öffnungen. Sie ähneln Skater-Helmen. Helme dieser Bauart haben eine Schwäche: Sie belüften den Kopf bestenfalls befriedigend. Gemütlichen Radlern und E-Bike-Fahrern kann das genügen. Ambitionierte Fahrer brauchen hingegen eine gute Lüftung, sonst wird es ihnen schnell zu warm unter der Schale. Die untersuchten sport­lichen Helme sorgen mit ihren großen Öffnungen fast sämtlich für Fahrt­wind auf dem Schopf.

Sicherheit durch Sicht­barkeit

Wer spät abends mit dem Fahr­rad unterwegs ist, wird sich über zusätzliche Sicht­barkeit freuen. Während Carrera, POC und TSG den Kopf im Dunkeln lassen, sind mehrere andere Modelle dank Reflektoren nachts gut zu sehen. Einige bieten sogar LED-Lichter am Hinterkopf.

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