Tipps

  • Risiko. Wenn Sie beim Radeln keinen Helm tragen, riskieren Sie bei einem Unfall schwerste Kopf­verletzungen. Ein Helm mindert das Risiko deutlich. Die Gehirn­erschütterung bei einem schlechten Helm ist immer noch glimpf­licher als der Schädelbruch ohne Helm. Bei einem guten Helm gibt es noch nicht einmal Kopf­schmerzen.
  • Bruch. Nach einem Unfall gehört der alte Helm in den Müll. Oft mindern danach nicht sicht­bare Risse die Stabilität gravierend. Streng genommen müsste sogar ein Helm ausgetauscht werden, der von der Garderobe auf den Steinboden gefallen ist.
  • Bequemlich­keit. Der Helm soll waagerecht sitzen. Er passt, wenn Ihr Kopf nach dem Spannen des Kopf­rings nur an gepols­terten Stellen mit der Helm­schale Kontakt hat. Mitgelieferte Wechsel­polster schützen vor Druck­stellen.
  • Einstellungs­sache. Die Gurtbänder eines Helmes – vorn über die Schläfe und seitlich vom Hinterkopf – bilden einen Winkel. Dessen Spitze soll unmittel­bar unter dem Ohr liegen und so weit vorn, dass der Riemen mit dem Schloss unter dem Kinn liegt und nicht gegen den Hals drückt.
  • Fixierung. Nachdem Sie die Gurte korrekt einge­stellt haben, sollte sich nichts mehr verstellen. Die meisten Helme fixieren die Gurte mit Klemmen. Die sind zwar oft schwergängig, Sie sollten sie aber auf jeden Fall trotzdem nutzen. Nur so bleibt die Gurt­einstellung bestehen. Ein Helm ohne Gurtfixierung oder mit von Hause aus fixierten Gurten sollten Sie ersetzen.
  • Anliegen. Den Kinn­riemen sollten Sie so spannen, dass er am Kinn anliegt und nicht drückt. Ist er zu lose, kann der Helm bei einem Unfall vom Kopf gestreift werden.
  • Belüftung. Den geschlossenen Cityhelmen fehlt für flottes Radeln die Belüftung. Wenn Sie schwitzen, „gart“ ihr Hirn im eigenen Saft. Nur Modelle mit groß­flächigen Belüftungs­öffnungen bewahren ambitionierte Fahr­radfahrer vor dem Hitzestau.

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