Fahr­raddiebstahl Meldung

Nur wenige Polizei­wachen arbeiten erfolg­reich .

340 000 Fahr­raddiebstähle registrierte die Polizei im vergangenen Jahr. Nur die wenigsten wurden aufgeklärt: In gerade einmal 9,6 Prozent der Fälle fand die Polizei die Täter.

Die Quote könnte besser sein

Enorme regionale Unterschiede lassen vermuten, dass die Quote besser sein könnte: In Reck­ling­hausen waren die Beamten in fast jedem zweiten Fall erfolg­reich. Auch in Fürth (28 Prozent Aufklärungs­quote), Chemnitz (25 Prozent) und Erlangen (23 Prozent) klärten sie viel mehr Fälle auf als im Bundes­schnitt. Dagegen wurde die Polizei in Aachen, Duisburg, Hamburg, Heidel­berg, Karls­ruhe, Mann­heim und Ober­hausen in weniger als 5 Prozent der Fälle fündig. Für die Versicherer belief sich der Schaden auf rund 100 Millionen Euro, pro versichertem Rad im Schnitt 490 Euro.

Wann der Diebstahl versichert ist

Der Diebstahl ist über die Hausrat­versicherung gedeckt, wenn das Rad aus der Wohnung oder einem verschlossenen Kellerraum gestohlen wird. Die meisten Räder werden aber auf der Straße gestohlen. Dann greift nur eine Hausrat­police mit Zusatz­klausel. Diese Klausel haben 40 Prozent der Kunden.

Tipp: Sie finden auf test.de Tests von Fahrradschlössern und Tests von Hausratversicherungen. Weitere Informationen finden Sie außerdem in unseren FAQ Fahrradschloss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 8 Nutzer finden das hilfreich.