Ausgewählt, geprüft, bewertet

Im Test: 19 Fahrradcomputer, darunter 13 einfache (10 kabelgebunden, 3 per Funk) und 6 multifunktionale (per Funk).
Prüfmustereinkauf: September / Oktober 2009, Aktionswarenmodell Juli 2009.
Preise: Anbieterbefragung im Januar / Februar 2010.

Abwertungen

Bei „ausreichendem“ Kontaktgeber konnte technische Funktion nur eine halbe Note besser sein, bei „ausreichender“ Betriebsdauer nur eine Note. War Handhabung „befriedigend“, konnte test-Qualitätsurteil nur eine halbe Note besser sein. War Montage und Grundeinstellung „ausreichend“, konnte Handhabung nur eine halbe Note besser sein. War Batterie oder Akku wechseln „mangelhaft“, wurde Handhabung um eine halbe Note abgewertet. War Haltbarkeit „mangelhaft“, konnte test-Qualitätsurteil nicht besser sein, war sie „ausreichend“, nur eine halbe Note. Bei „ausreichendem“ oder „mangelhaftem“ Fall- oder Regentest konnte Haltbarkeit nicht besser sein.

Technische Funktion: 20 % (30 %)1)

Messgenauigkeit: Weg, Zeit, Geschwindigkeit und wenn vorhanden Höhendifferenz, Puls und Trittfrequenz wurden gemessen, die Zeit mit der Atomuhrzeit verglichen, die Geschwindigkeit mit Lichtschranken nachgemessen. Temperaturbeständigkeit: Funktion des Computers nach je zweistündiger Lagerung bei +50 °C und – 10 °C. Kontaktgeber: Abstand zwischen Sensor und Magnet, Funkreichweite und Abschirmung gegenüber Störsignalen.

Betriebsdauer: Auf einem Prüfstand mit Ge­schwindigkeit von ca. 40 km/h über 100 h geprüft.

Lesbarkeit des Displays: 25 %

Acht Testpersonen (sechs Männer, zwei Frauen, alle Freizeitsportler) beurteilten Lesbarkeit des Displays unter verschiedenen Witterungs- und Lichtbedingungen (Sonne, Regen, Abendlicht, diffuses Licht) hinsichtlich Deutlichkeit von Anzeigen und Erkennen von Zahlen, Symbolen und Einheiten.

Handhabung: 30 %

Gebrauchsanleitung: Ein Experte beurteilte in An­lehnung an EN 62079 Lesbarkeit und Sicherheitshinweise. Die acht Tester beurteilten Verständlichkeit und Übersichtlichkeit. Zudem beurteilten sie Montage und Grundeinstellung des Fahrradcomputers, Aufstecken und Abnehmen, Menüstruktur (Verständlichkeit, Auffinden von Funktionen), Bedienen während der Fahrt (auch mit Handschuhen), Daten löschen, Batterie oder Akku wechseln, Tragekomfort des Pulsaufnehmers.

Haltbarkeit: 10 %

Falltest: 50-mal Fall aus 0,5 m Höhe in Anlehnung an DIN VDE 0620-1:2005-04, Abschnitt 24.2 sowie 10-mal Fall aus 1 m Höhe auf Steinboden. Beim Regentest wurden die Computer in Anlehnung an den Standard IPX 4 beregnet und gleichzeitig bedient. Die Kratz- und Korrosionsbeständigkeit wurde anhand einer aufgesprühten Mischung aus Straßenschmutz und Salz geprüft.

PC-Software: 10 % (0 %)1)

Drei Personen mit grundlegenden PC-Kenntnissen prüften mit Windows XP und Windows Vista Installation, Datenübertragung und Datenarchivierung auf dem PC wie auch Möglichkeiten der Datenauswertung, Statistik.

Schadstoffe: 5 %

Computergehäuse und – sofern vorhanden – Brustgurt und Armband wurden auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in Anlehnung an ZEK 01.2-08 untersucht, auf Phthalate (Weichmacher), problematische Flammschutzmittel und phenolische Verbindungen.

1) Die Gewichtung in Klammern gilt für einfache Fahrradcomputer.

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