Fahr­radbeleuchtung im Test

Fahr­radbeleuchtung richtig einstellen - so geht‘s

Fahr­radbeleuchtung im Test - Bestes Licht fürs Fahr­rad
Das Fahr­radlicht soll so weit wie möglich leuchten, ohne andere Radler zu blenden. © Stiftung Warentest / René Reichelt

Der Gegen­verkehr darf nicht geblendet werden, sagt die Straßenverkehrs-Zulassungs­ordnung. Bei Akku-Fahr­radbeleuchtung, die nicht fest am Rad montiert ist, kann das bedeuten, dass diese unter Umständen immer wieder neu justiert werden muss. Hier verraten die Verkehrs­experten der Stiftung Warentest, wie Sie Vorder- und Rück­licht richtig einstellen.

Fahr­radbeleuchtung im Test

  • Testergebnisse für 13 Front­scheinwerfer fürs Rad 09/2020
  • Testergebnisse für 6 Rück­lichter fürs Rad 09/2020
Inhalt

Front­scheinwerfer einstellen

Schritt 1: Fahr­rad im Dunkeln fünf Meter vor einer Wand aufstellen. Scheinwerfer an Lenker oder Steuer­rohr montieren und die Höhe vom Boden abmessen.

Schritt 2: An der Wand die gleiche Höhe abmessen und mit Klebeband oder Kreide markieren. Auf halber Höhe eine zweite Markierung hinzufügen.

Schritt 3: Scheinwerfer einschalten und den hellsten Punkt auf die untere Markierung richten. Fällt kein Licht über die obere Markierung, fixieren. Andernfalls die Lampe noch etwas weiter nach unten neigen.

Rück­licht einstellen

Das Rück­licht dient vor allem der eigenen Sicht­barkeit – die Blendgefahr ist gering. Licht auf 25 Zenti­meter bis 1,20 Meter Höhe anbringen und aufpassen, dass Pack­taschen oder wehende Mäntel es nicht verdecken.

Fahr­radbeleuchtung im Test

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46 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 19.04.2022 um 11:10 Uhr
Testwunsch Dynamo-Lampen

@Jaegerkatrin: Wir nehmen Ihre Nachfrage nach einer Untersuchung von Dynamo-Beleuchtung als Testwunsch gerne auf. Vielen Dank dafür.
Generell, ob mit Dynamo oder Akku, beide Beleuchtungssysteme fürs Fahr­rad haben Vor- und Nachteile. Während Nabendynamos, einmal installiert, sehr wartungs­arm und ausfall­sicher sind, punkten Akku­leuchten mit ihrem geringen Gewicht und hoher Flexibilität. Wir haben die Vorteile und Nachteile verschiedener Beleuchtungssysteme zusammengefasst. Einen Link zu diesem Vergleich finden Sie im redaktionellen Beitrag "Akku-Fahr­radlampen: Mit wenigen Hand­griffen montiert".

Jaegerkatrin am 18.04.2022 um 19:11 Uhr
Test Dynamo-betriebener Beleuchtung

Warum gibt es keinen Test von Dynamo-Lampen?

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.04.2022 um 14:54 Uhr
Festverbaute Beleuchtung

@slion3007: Wir nehmen Ihren Testwunsch gerne auf. Die Stiftung Waren analysiert den Markt nach den stärksten Marken und der Verkaufsmenge. So können wir eine möglichst breite Verbraucherschicht ansprechen.

slion3007 am 05.04.2022 um 12:19 Uhr
Warum immer nur Akkuleuchten?

Hallo Testteam,
warum werden immer nur Akkuleuchten getestet. Wie wäre es, wenn ihr mal fest montierbare Leuchten, die z. B. an den Nabendynamos angeschlossen werden, testet!
Ich bin definitiv Anhänger der festverbauten Beleuchtung und würde mich freuen, wenn ich mal einen Test drüber lesen könnte und dann mein Fahrrad mit einem besseren Front- oder Hecklicht sicherer machen könnte!

Profilbild Stiftung_Warentest am 14.12.2021 um 11:53 Uhr
Selbstentladung

@Ascendor: Wir haben den Aspekt „Selbstentladung“ nicht geprüft, sind uns aber sicher, dass dieses „Verhalten“ unserem Prüfinstitut aufgefallen wäre, insbesondere wenn der Akku nach 2-3 Tagen leer wäre.
Dieses Verhalten können wir nicht nachvollziehen. Aus Erfahrungsberichten wissen wir, dass auch nach Wochen das Rücklicht nicht entladen ist. Wir empfehlen das Produkt zu reklamieren.