So haben wir getestet

Im Test: 13 Front­scheinwerfer und 6 Rück­lichter, jeweils abnehm­bar und mit Akku­betrieb. Wir kauf­ten sie im Februar und März 2020 ein und erhoben die mitt­leren Preise online Mitte Juli 2020.

Licht und Sicht: 50 %

Wir prüften, wie gut die Scheinwerfer Wege ausleuchten. Dafür beur­teilten zwei Experten die Licht­verteilung auf einem unbe­leuchteten Feldweg. In die Bewertung flossen etwa Breite und Form der beleuchteten Fläche sowie die Gleich­mäßig­keit der Ausleuchtung im Fern- und Nahbereich ein. Fünf erfahrene Radfahrer (eine Frau und vier Männer) beur­teilten zudem die Ausleuchtung im höchsten und, wenn vorhanden, nied­rigsten Beleuchtungs­modus sowie die seitliche Sicht­barkeit. Zudem maßen wir die Beleuchtungs­stärke (Lux) in Anlehnung an Din 33958 und bewerteten, wie stark Mess­wert und Anbieter­angabe voneinander abweichen.

Wir prüften, wie gut die Rück­lichter gesehen werden. Dafür maßen wir die Licht­stärke (Candela) in Anlehnung an Din 33958. Die fünf Radfahrer bewerteten zudem Erkenn­barkeit und seitliche Sicht­barkeit.

Im Punkt Blenden vermeiden bewerteten wir unter anderem die Blendgefahr etwa durch falsches Einstellen des Scheinwerfers, wenn dieser zum Beispiel nach jedem Abnehmen neu justiert werden muss. Die Leucht­dauer maßen wir im höchsten und nied­rigsten Beleuchtungs­modus bis zum Abschalten der Leuchten.

Hand­habung: 30 %

Ein Experte prüfte, ob die Gebrauchs­anleitungen sinn­voll aufgebaut, voll­ständig und verständlich sind.

Für die Montage der Lampen bewerteten die fünf Radler zum Beispiel das erforderliche tech­nische Know-how, die Gefahr einer Fehlmontage und wie einfach sie zu justieren sind.

In die Teilnote täglicher Gebrauch ging etwa ein, wie gut sich die Leuchten an- und abste­cken lassen, ob Beleuchtungs­modi sinn­voll abge­stuft und die Lampen gegen unbe­absichtigtes Ein- und Ausschalten gesichert sind. Zudem floss ein, wie gut sich die Rest­lauf­zeit ablesen lässt und wie sinn­voll die teils vorhandene Sensor­automatik die Helligkeit reguliert.

Im Urteil Laden wurden etwa die Sicherung gegen Fehlbedingung und Ables­barkeit des Lade­zustandes bewertet, außerdem die Dauer des Lade­vorgangs und ob der Akku durch Verbraucher selbst wechsel­bar ist.

Halt­barkeit: 20 %

Den Korrosions­schutz prüften wir in Anlehnung an die Din 33958 in 100 Zyklen in einer Salz­sprühkammer – je 10 Minuten sprühen und 50 Minuten trocknen.

Die Spritz­wasser­schutz­prüfung der Klasse IPX4 prüfte den Schutz gegen allseitiges Spritz­wasser in Anlehnung an Din EN 60529.

Die mecha­nische Belast­barkeit testeten wir in einer Stoß- und Fall­prüfung und 24 Stunden lang in einem Dauer­belastungs­test in Anlehnung an Din 33958. Die Lampen wurden, der üblichen Montage entsprechend, an einem Rohr maschinell in Schwingung gebracht.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Folgende setzten wir ein: War die Halt­barkeit mangelhaft, konnte das Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. Hieß die Note für Spritz­wasser­schutz oder mecha­nische Belast­barkeit Mangelhaft, konnte die Halt­barkeit nicht besser sein. Lautet das Urteil für die Leucht­dauer Ausreichend, konnten Licht und Sicht nur eine halbe Note besser sein. War das Laden ausreichend, konnte die Hand­habung nur eine halbe Note besser sein.

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