Licht­spezialist. Unser Bild­redak­teur probiert die Testsieger-Fahr­radbeleuchtung an seinem Rad aus.

Schlechte Sicht? Licht ist Pflicht! Die Stiftung Warentest hat 19 akku­betriebene Front- und Rück­lichter geprüft, darunter 13 Front­scheinwerfer für 25 bis 143 Euro und 6 Rück­lichter für 12 bis 27 Euro. Im Test: Fahr­radbeleuchtung von bekannten Marken wie Busch + Müller, Trelock und Decathlon. Ein teures Vorderlicht schneidet sehr gut ab, doch gute Front­scheinwerfer gibt es schon für wenig Geld. Bei zwei Modellen brach das Lampenglas. Fünf von sechs Rück­lichtern im Test sind gut.

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TestFahr­radbeleuchtung im Test08.09.2020
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Akku-Fahr­radlampen: Mit wenigen Hand­griffen montiert

Wie sicher sich Radfahrer im Dunkeln fühlen und welche Wege sie nehmen, hängt auch davon ab, wie gut sie gesehen werden und selbst sehen können. Die Entwick­lung der Fahr­radbeleuchtung spielt ihnen in die Karten: Denn Fahr­radleuchten sind durch die LED-Technologie in den vergangenen Jahren immer heller geworden. Noch recht neu ist auch, dass akku­betriebene Fahr­radlampen am Fahr­rad erlaubt sind. So lässt sich, anders etwa als beim Nabendynamo, mit wenigen Hand­griffen ein komplettes Licht­system nach­rüsten. Die Fahr­radlichter werden per USB-Anschluss aufgeladen, Kabel am Fahr­rad sowie ein Rad- oder Nabendynamo entfallen bei dieser Radbeleuchtung (Fahrradbeleuchtung: Vor- und Nachteile verschiedener Systeme).

Das bietet der Fahr­radlampen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für 13 Frontlichter und 6 Rück­lichter fürs Fahr­rad. Alle Modelle im Test sind mit Akku- und LED-Technologie ausgerüstet und abnehm­bar. Prüf­punkte: Licht und Sicht, Hand­habung und Halt­barkeit. Interes­sant: Selbst Modelle mit ähnlicher Beleuchtungs­stärke erzeugen mitunter ganz unterschiedliche Leucht­bilder. Wir zeigen sie für alle Modelle im Test.

Kauf­beratung, Tipps, Hintergrund. In Einzel­kommentaren beschreiben wir jeweils die Stärken und Schwächen der Frontlichter und sagen, für welchen Radlertyp sie sich eignen. Wir erklären, wie Sie Vorder- und Rück­licht richtig einstellen und was sich hinter den Begriffen Lux, Lumen und Candela verbirgt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 9/2020.

Radbeleuchtung im Test: Welches Fahr­radlicht ist das beste?

Um die beste Fahr­radbeleuchtung zu küren, hat die Stiftung Warentest 19 akku­betriebene Front- und Rück­lichter gegen­einander antreten lassen. Wir haben untersucht, wie gut die LED-Fahr­radbeleuchtung nächt­liche Fahr­radwege ausleuchtet, wie lange sie leuchtet – und wie lange es dauert, die Akku-Fahr­radlichter zu laden. Außerdem prüften wir im Rahmen eines Fall­tests, wie robust die Radlichter sind. Anbieter geben häufig lediglich die Beleuchtungs­stärke in Lux an. Unser Fahr­radlampen-Test zeigt aber, dass dieser Wert für das Leucht­bild wenig aussagekräftig ist. Um heraus­zufinden, welches Fahr­radlicht die beste Ausleuchtung bietet, ließen die Experten jedes Frontlicht im Test einen dunklen Feldweg erhellen. Unser Testbe­richt zeigt und beschreibt für jeden getesteten Fahr­radscheinwerfer das zugehörige „Leucht­bild“.

Das Video zum Fahr­radlicht-Test

13 Front­scheinwerfer und 6 Rück­lichter hat die Stiftung Warentest geprüft.

Teurer Testsieger und preis­wertere Alternativen

Insgesamt wird ein recht teures Vorderlicht Testsieger – es über­zeugte in allen Testkategorien und ist das einzige mit sehr guter Gesamt­note. Wer kleine Abstriche in Kauf nimmt, findet unter den guten Front­scheinwerfern im Test auch preis­wertere Alternativen zum Testsieger. Von zwei Scheinwerfern rät die Stiftung Warentest jedoch klar ab. Sie über­lebten die umfang­reichen Halt­barkeits­prüfungen nicht. Aber auch bei anderen Frontlichtern ärgern sich Radfahrer mitunter, zum Beispiel über inakzeptabel lange Ladedauern oder über Akku-Fahr­radlichter, die nur wenige Stunden leuchten. Die Stiftung Warentest hat für jede Fahr­radbeleuchtung im Test gemessen, wie lange sie leuchtet und lädt – die genauen Werte finden Sie in unserer Tabelle.

Fahr­radrück­lichter: Hinten viel Gutes

Von den sechs geprüften Rück­lichtern können wir die meisten empfehlen. Für genügend Sicht­barkeit im Dunkeln sorgen alle sechs roten Leuchten, dennoch stellten wir bei einzelnen Prüf­punkten große Unterschiede fest. So leuchtete ein Modell im Test lange 22 Stunden, während einem anderen Rück­licht schon nach 5 Stunden der Saft ausging. Zwei Modelle bieten außerdem eine Brems­licht­funk­tion, die das Rück­licht beim Abbremsen für wenige Sekunden heller erstrahlen lässt. Ob auch das beste Rück­licht damit ausgerüstet ist, verrät unser Testbe­richt.

Wann ist Licht am Rad Pflicht?

Bei schlechter Sicht. Wenn es dunkel wird oder sich die Sicht­verhält­nisse im Straßenverkehr durch die Witterung verschlechtern, sind ein Front- und Rück­licht am Fahr­rad Pflicht. Mehr zum Thema erhalten Sie im Unter­artikel „Diese Regeln gelten fürs Fahr­radlicht“ nach Frei­schaltung des Artikels.

Abnehm­bar ist erlaubt. Noch recht neu ist, dass auch abnehm­bare Leuchten erlaubt sind. Es reicht, wenn sie montiert werden, sobald es die Sicht­verhält­nisse erfordern. Sie müssen nicht mehr dauer­haft mit im Gepäck sein.

Ratgeber der Stiftung Warentest

Ob Citybike, Mountain­bike oder Renn­rad: Unser neues Handbuch Fahrrad und E-Bike enthält die wichtigsten Infos und Tipps zu Fahr­rädern, Fahr­radtechnik und Fahr­radzubehör und fasst die Erkennt­nisse aus den jüngsten E-Bike- und Fahr­rad-Tests der Stiftung Warentest zusammen. Das Buch erscheint am 17. November 2020. Sie können es aber bereits jetzt im test.de-Shop vorbestellen.

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