Fahr­rad gebraucht kaufen Meldung

Genau hinsehen. Hier fehlen Licht, Bremse und andere Teile.

Ein neues, gutes Fahr­rad ist teuer. Wer makellosen Lack zweitrangig findet, kann mit einem Gebrauchten reichlich sparen. Nach zwei Jahren Nutzung kostet ein vergleich­bares Modell üblicher­weise nur noch die Hälfte, nach vier Jahren ein Viertel des ursprüng­lichen Preises. Doch je älter das Rad, desto genauer sollte der Interes­sent es vor dem Kauf prüfen. Wichtig ist eine ausgiebige Probefahrt. Knackt es im Antrieb? Knirscht die Kette? Ist das Brems­gefühl schwammig? Kann der Brems­hebel bis an den Lenker gezogen werden? Zieht das Rad zur Seite? Schon ein „Ja“ sollte als Argument genügen, dass der Verkäufer sein Rad behalten kann. Das gilt auch bei Rissen, Dellen und verbogenen Rahmenteilen. Funk­tionieren Schaltung und Licht? Wenn nicht, drückt das den Preis. Der Kauf sollte mit einem schriftlichen Vertrag besiegelt werden. Musterverträge hat der Fahr­radclub ADFC formuliert.

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