So kommen auch die Kinder mit

Fahr­rad Test

Klein­trans­port. Auch wenn die Kinder noch nicht selbst radeln, sind Touren möglich.

Drei Kinder und ein Fahr­rad? Kein Problem. Zwei kuscheln sich in den Anhänger und eins kommt in den Sitz hinter dem Fahrer. Wir prüften die Kinder­sitz- und Anhängertauglich­keit für jedes Rad – jeweils mit vier verschiedenen Kupp­lungs­systemen für Anhänger sowie zwei Kinder­sitzen. Die meisten taugen gut für Sitz und Anhänger.

Der Fahr­rad­anhänger

Manche Kupp­lungs­systeme kommen an den Halter für den Seiten­ständer, andere klemmen an der Hinterrad­achse. Die Montage am Seiten­ständer scheitert oft, weil der Schrauben­abstand nicht passt. Deshalb bieten manche Hersteller mehrere Kupp­lungen an. Ein seitlich an den Rahmen geschraubter Halter passt wegen der Scheibenbremsen nur an einen Teil der geprüften Fahr­räder.

Der Sitz

Wer sein Kind auf dem Sozius mitnehmen möchte, hat die Wahl: Ein sehr beliebtes System verwendet eine Klemme am Sattel­rohr, ein Federbügel hält den Sitz. Wenn ein Rad mit Trapez­rahmen nicht genügend Platz für die Klemme bietet, kann ein auf dem Gepäck­träger montierter Sitz helfen. Ihn hält eine kräftige Klammer am Gepäck­träger fest, oder Sitz und Träger sind mit einer einrastenden Steck­verbindung gekoppelt.

Wichtig ist nur: Die Belast­barkeit des Gepäck­trägers ist begrenzt, meist auf 25 Kilogramm. Kind und Sitz dürfen zusammen nicht mehr wiegen.

Tipp: Erkundigen Sie sich beim Fachhändler. Er kann Ihnen sagen, welches der verschiedenen Systeme am besten zu Ihrem Fahr­rad passt.

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