FAQ Sonnen­creme und Sonnen­spray Special

Zum Thema Sonnen­schutz erreichen die Stiftung Warentest viele Fragen von interes­sierten Lesern. Hier geben die Expertinnen aus dem Team Gesundheit und Kosmetik Antwort auf die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen rund um Sonne, Sonnen­creme und Sonnen­spray.

UV-Strahlung und Licht­schutz­faktor

nach oben

Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlung?

Die Abkür­zung UV-Strahlung steht für die ultra­violette Strahlung im Sonnenlicht. Sie wird unterteilt in längerwel­lige UVA- und kurz­wellige UVB-Strahlen. Die UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und werden für früh­zeitige Falten­bildung und Hautalterung verantwort­lich gemacht, UVB-Strahlen können einen Sonnenbrand hervorrufen. Lang­fristig können sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen Haut­krebs verursachen. Um Verbrennungen und andere Hautschädigungen zu vermeiden, sollte die Haut vor allem in den sonnenreichen Monaten, etwa von April bis Oktober, stets gut geschützt sein – sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung.

Test Sonnencreme für Erwachsene
Test Sonnencreme für Kinder

nach oben

Was bedeutet der Sonnen- oder Licht­schutz­faktor (SPF/LSF)?

Der Sonnen- oder Licht­schutz­faktor (SPF/LSF) auf einem Sonnen­schutz­mittel gibt an, wie viel Mal länger man sich mit diesem Produkt ungefähr der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Es gilt: Je größer die Zahl des SPF, desto länger die Schutz­dauer. Bei besonders hell­häutigen Menschen und Kindern kann sich die ungeschützte Haut schon nach fünf bis zehn Minuten in der Sonne röten. Tragen sie ein Sonnen­schutz­mittel mit Schutz­faktor 30 auf, verlängert sich diese Zeitspanne etwa um das 30-fache auf 150 bis 300 Minuten. Voll­ständig ausreizen sollte diese Limits jedoch niemand. Im Gegen­teil: Schon nach rund zwei Dritteln der errechneten Schutz­zeit sollte das Sonnenlicht vorsichts­halber gemieden werden. Selbst groß­zügiges Nach­cremen kann die Schutz­wirkung nicht intensi­vieren oder die einmal errechnete Schutz­zeit verlängern. Die Haut braucht eine Pause von der Sonne.

nach oben

Was ist der UV-Index?

Der UV-Index ist ein welt­weites Maß für die sonnenbrand­wirk­same UV-Strahlung. Als extrem gelten Werte ab 11. Im Juli liegt der UV-Index im Norden Deutsch­lands bei etwa 7, im Süden bei bis zu 10, ebenso auf Mallorca, in Italien und der Türkei. Ein hoher Sonnen­schutz­faktor ist dann Pflicht. Unter www.uv-index.de sind die Werte täglich abruf­bar.

nach oben

Wie hoch sollte der Sonnen­schutz­faktor für Kinder sein?

Kinder­haut braucht einen hohen bis sehr hohen Sonnen­schutz­faktor – zwischen 30 und 50+. Der Grund: Die Haut ist im Kindes­alter besonders empfindlich und schutz­bedürftig. Über die Fähig­keit zu bräunen verfügt sie noch nicht, statt­dessen verbrennt sie schnell. Manche Eltern befürchten, dass Sonnen­schutz­filter vor allem bei Babys und Klein­kindern Allergien auslösen könnten. Für derartige Annahmen liegen nach Einschät­zungen von Dermatologen jedoch keine ausreichend wissenschaftlichen Studien vor. Sie raten Eltern statt­dessen, auf umfassenden Schutz vor Sonnen­strahlen keinesfalls zu verzichten: Außer einem Sonnen­schutz­mittel mit hohem oder sehr hohem Sonn­schutz­faktor kann auch die richtige Kleidung Schutz bieten. Sie sollte aus dicht gewebtem, möglichst dunklem Stoff sein. Pralle Mittags­sonne, etwa zwischen 11 und 15 Uhr, ist für alle Kinder tabu. Babys und Klein­kinder im ersten Lebens­jahr sollten stets im Schatten bleiben.

Test Sonnencreme für Erwachsene
Test Sonnencreme für Kinder

nach oben

Wer braucht außerdem noch hohen Schutz?

Hell­häutige. Haut­ärzte unterscheiden sechs Haut­typen. Die ersten beiden haben helle bis sehr helle Haut, die unge­schützt schnell verbrennt. Der keltische Haut­typ (Typ 1) hat meist hell­blondes bis rotes Haar, der nordische (Typ 2) oft blondes, teils braunes Haar. Beide haben oft helle Augen und Sommer­sprossen. Wer seinen Typ nicht kennt, kann ihn vom Haut­arzt bestimmen lassen.

Wasser­sportler. Noch in einem Meter Wasser­tiefe haben UVB-Strahlen 50 Prozent ihrer Intensität, UVA-Strahlen 80. Schwimmer, Schnorchler, Surfer und Taucher bekommen sie meist über Stunden direkt ab.

Kranke. Immun­geschwächte und Organ­trans­plantierte, die immun­dämpfende Mittel nehmen, brauchen einen hohen Sonnen­schutz. Gleiches gilt für Patienten, die bereits unter Haut­krebs oder einer Vorstufe davon leiden.

Urlauber. Reisefreudige Deutsche zieht es oft in den Süden. Je näher das Traumziel am Äquator liegt, desto intensiver die UV-Strahlung und umso größer das Sonnen­brandrisiko.

nach oben

Brauchen Kinder spezielle Sonnen­cremes oder Sonnen­sprays?

Eigentlich nicht, denn grund­sätzlich können Kinder und Erwachsene dieselben Sonnen­creme verwenden. Ein paar Besonderheiten haben Kinder­sonnen­schutz­mittel aber: So ist ein Vorteil vieler Kinder­sonnen­schutz­mittel, dass sie meist einen besonders hohen Licht­schutz­faktor haben. In den vergangenen Tests zeigte sich außerdem, dass sie häufiger parfum­frei sind als die Produkte für Erwachsene. Das ist für Kinder wichtig, die auf Duft­stoffe allergisch reagieren. Häufig versprechen Produkte speziell für Kinder „extra wasser­fest“ zu sein (Details dazu finden Sie weiter unten im Kapitel „Die richtige Anwendung“). Sie müssen dann nach vier Mal 20 Minuten Baden noch mindestens 50 Prozent des Schutzes bieten. In unseren Tests schafften das allerdings nicht immer alle Produkte. Verbraucher sollten sich deshalb – auch bei Sonnen­schutz­mitteln für Erwachsene – nicht allzu sehr auf die Auslobung „wasser­fest“ oder „extra wasser­fest“ verlassen. Nach­cremen ist nach jedem Badegang für Groß und Klein wichtig. Übrigens: Kinder­sonnen­schutz­mittel eignen sich selbst­verständlich auch für alle Erwachsenen, denen die genannten Aspekte wichtig sind.

Gesundheitliche Aspekte

nach oben

Können UV-Filter der Haut schaden?

In Kosmetika, die inner­halb der Europäischen Union (EU) hergestellt sind, dürfen nur Filter zum Einsatz kommen, die laut EU-Kosmetik­ver­ordnung offiziell als Sonnen­schutz­filter zugelassen sind. Und diese Zulassung erhalten sie nur dann, wenn für sie eine gesundheitliche Unbe­denk­lich­keit nachgewiesen wurde. Allerdings: Es ist nie auszuschließen, dass selbst zugelassene UV-Filter bei besonders empfindlichen Menschen in Einzel­fällen Allergien oder Unver­träglich­keiten auslösen.

nach oben

Kann die Haut auch gesund bräunen?

Bräunung ist eine Schutz­reaktion der Haut. Sie erhöht die Eigen­schutz­zeit nicht einge­cremter Haut etwa um den Faktor 6. Selbst wenn die Haut nicht verbrennt, kann sie beim Bräunen Schäden davon­tragen, die später zum Beispiel zu Haut­krebs führen können. Sich zum Bräunen über einen längeren Zeitraum in die pralle Sonne zu legen, ist nicht ratsam. Auch Sonnen­creme und Sonnen­spray liefert keinen Frei­brief für ausgedehnte Sonnenbäder.

nach oben

Kann die Haut trotz Sonnen­schutz Vitamin D herstellen?

Ja, wenn auch weniger. Der Körper braucht UV-Strahlen, um das für den Knochen­aufbau wichtige Vitamin D zu bilden. Wie viel Vitamin D der Einzelne bildet, wenn er einen Teil der UV-Strahlung mit Sonnen­schutz­mitteln abblockt, ist nicht geklärt. Weitere Infos finden Sie in den FAQ Vitamin-D.

Die richtige Anwendung

nach oben

Wie viel Sonnen­creme sollte aufgetragen werden?

Ein 1,80 Meter großer Mann sollte etwa 40 Milliliter für den ganzen Körper verwenden – das sind rund 3 Esslöffel Sonnenmilch. Bei Sprays empfehlen Experten, sich zweimal einzusprühen, um die Haut ausreichend zu schützen: einmal den gesamten Körper besprühen, verreiben und die Prozedur nach wenigen Minuten wieder­holen.

nach oben

Wie lässt sich die Kopf­haut am besten schützen?

Grund­sätzlich bieten Hut, Mütze oder Tuch den besten Schutz und sind bei Kindern unver­zicht­bar. Eine Kopf­bedeckung beugt nicht nur einem Sonnenbrand, sondern im Zweifel auch einem Sonnen­stich vor. Insbesondere eine Glatze sollte stets gut vor UV-Strahlung geschützt sein – wer für diesen Bereich ein Sonnenschutzmittel verwendet, wählt am besten einen hohen Sonnen­schutz­faktor. Bei schütterem Haar kann ein Aerosol, also ein Spray aus der Dose, Schutz bieten. Wer es aufsprüht, sollte es aber auch auf dem Kopf gut verreiben.

nach oben

Was bedeutet eigentlich „wasser­fest“?

Anbieter dürfen ein Sonnen­schutz­mittel schon dann als wasser­fest bezeichnen, wenn es nach zweimal 20 Minuten Baden noch die Hälfte der ursprüng­lich gemessenen Schutz­leistung bietet. Bei Produkten, die als „extra-wasser­fest“ gekenn­zeichnet sind, wird nach viermal 20 Minuten Baden die noch bestehende Schutz­leistung nachgemessen. Die Stiftung Warentest schätzt Versprechen zur Wasser­festig­keit von Sonnen­schutz­mitteln generell als kritisch ein. Auslobungen dieser Art können die Verbraucher zu sehr in Sicherheit wiegen. Wie unsere Tests von Sonnen­schutz­mitteln in der Vergangenheit regel­mäßig zeigten, bestehen zudem nicht alle als wasser­fest gekenn­zeichneten Produkte den Test auf Wasser­festig­keit. Aber selbst bei denjenigen, die diesen Test bestehen, sollte nach dem Baden und Abtrocknen stets groß­zügig nachgecremt werden. Auch Schwitzen kann die Schutz­wirkung beein­trächtigen. Das Gleiche gilt, wenn Sie zum Beispiel Ihren Kindern Gesicht und Hände zwischen­durch mit feuchten Tüchern oder Wasch­lappen reinigen. Seit unserem Test vom Juli 2017 haben wir uns dazu entschieden, die Wasser­festig­keit von Sonnen­schutz­mitteln nicht mehr zu prüfen. Statt­dessen erhalten entsprechend gekenn­zeichnete Produkte Punkt­abzug bei den Werbeaussagen.

Test Sonnencreme für Erwachsene
Test Sonnencreme für Kinder

nach oben

Heißt „Wet Skin“ auto­matisch auch wasser­fest?

Nein. Wet-Skin-Produkte sollen auch auf nasser oder verschwitzter Haut gut einziehen können, sie sind nicht zwingend wasser­fest.

nach oben

Es gibt auch Sonnen­schutz-Stifte. Was sollte man bei ihrer Anwendung beachten?

Sonnen­schutz­mittel in Stiftform machen vor allem Kindern Spaß und sind praktisch für unterwegs. Die leicht wachs­artige Konsistenz sorgt dafür, dass nichts tropft, kleckert, klebt oder in der Tasche ausläuft. Die Stifte eignen sich eher zum Schutz kleinerer Hautflächen – etwa im Gesicht, auf den Ohren oder Fußrücken. Wichtig ist auch hier: Mit dem Stift zunächst eine reichliche Menge des Produktes auf die Haut streichen und anschließend mit den Händen gut verreiben.

nach oben

Wie lange sind Sonnen­schutz­mittel halt­bar?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Klar ist aber: Auch Sonnen­schutz­mittel aus dem Vorjahr dürfen Sie noch verwenden, wenn sich die Produkte in Aussehen und Geruch nicht verändert haben. Exemplarische Prüfungen der Stiftung Warentest ergaben, dass sie den Sonnen­schutz­faktor dann noch einhalten. Entsorgen sollten Sie dagegen Produkte, deren Bestand­teile sich voneinander absetzen, die ausflocken oder ungewöhnlich riechen.

nach oben

Welchen Schutz bietet Kleidung?

Kleidung kann ein guter Schutz vor schädigenden Sonnen­strahlen sein – wenn der Stoff dicht gewebt und dunkel gefärbt ist. Polyester­fasern eignen sich besonders gut. Dagegen bieten beispiels­weise weiße, fast durch­sichtige Kleidungs­stücke aus feiner Baumwolle fast keinen Schutz, auch wenn sie bei großer Hitze angenehm zu tragen sind. Oberteile sollten mindestens die Schulter­partie bedecken, dort entsteht besonders schnell ein Sonnenbrand. Trägerhemd­chen schützen sie nicht. Mit Hüten, Mützen oder Tüchern zum Binden sollten vor allem Menschen mit wenig oder dünnem Haar ihre Kopf­haut bedecken. Das ist auch bei Kindern unver­zicht­bar.

nach oben

Kann Parfüm in Verbindung mit Sonne Flecken auf der Haut verursachen?

Ja, das stimmt. Die Kombination von Sonnenlicht und Parfüm oder Deo kann lang anhaltende, unschöne Verfärbungen auf der Haut bewirken. Wer plant, in die Sonne zu gehen, sollte mit Parfüm vorsichtig sein.

nach oben

Lassen sich Flecken auf Kleidung durch Sonnen­schutz­mittel vermeiden?

Auf der Kleidung können Sonnen­cremes und Sprays lästige, meist gelb­liche Verfärbungen verursachen, die sich nur schwer auswaschen lassen. Schuld daran sind in der Regel die organischen UVA-Filter, offen­bar auch in Verbindung mit Schweiß, Haut­fett und Wasser – denn durch Waschen der Kleidung können sich die Flecken sogar noch verstärken. Hersteller, die daran forschen, haben bisher keine Möglich­keit gefunden, das Problem voll­ständig zu beheben. Verhindern lassen sich Flecken am ehesten mit etwas Geduld: Ziehen Sie sich nach dem Eincremen nicht sofort an, sondern warten Sie, bis das Sonnen­schutz­mittel gut in die Haut einge­zogen und getrocknet ist. Auf dunkler Kleidung sind Verfärbungen nach dem Waschen weniger sicht­bar als auf heller Kleidung. Synthetische Fasern sind in der Regel weniger flecken­anfäl­lig als natürliche Fasern wie Baumwolle oder Leinen. Fleckig gewordene Kleidung möglichst bald, bei mitt­lerer bis nied­riger Temperatur und mit Wasch­mittel ohne Bleiche waschen. Pulver mit Bleich­mitteln können die Flecken intensiver machen. Fragen Sie auch beim Anbieter Ihres Sonnen­schutz­mittels nach, welche speziellen Hinweise Sie beachten sollten – in der Regel finden Sie die Nummer der Kunden- oder Service-Hotline im Internet.

nach oben

Sonnen­creme und Make-up – wie geht das zusammen?

Sonnen­schutz und Schminke schließen einander nicht aus, sondern gehen in dieser Reihen­folge zusammen: Erst das Sonnen­schutz­mittel auftragen und einziehen lassen, dann gegebenenfalls eine Tages­pfle­gecreme verwenden und anschließend das Make-up.

nach oben

Am Ende bleibt immer ein Rest Sonnen­schutz­mittel in den Tuben und Flaschen zurück. Ist das nicht Betrug?

Es stimmt, dass es am Ende oft schwierig wird, Sonnen­cremes, Sprays und andere Kosmetika bis zum letzten Rest aus der Tube oder Flasche zu holen. In der Vergangenheit haben unsere Tests aber ergeben, dass die Anbieter dies berück­sichtigen: Sie füllen ihre Produkte deswegen meist in so ausreichend großen Mengen in die Verpackungen, dass sich die sogenannte Nenn­füll­menge – das ist die auf der Packung angegebene Menge – auch tatsäch­lich entnehmen lässt.

Sonnen­schutz­mittel und Nanop­artikel

nach oben

Warum enthalten viele Sonnen­schutz­mittel Nanop­artikel?

Zum Schutz vor UV-Strahlung sind in Sonnen­schutz­mitteln zwei Gruppen von Filtern erlaubt: Stoffe, die Strahlung absorbieren und sie energieärmer wieder abgeben, sowie mineralische Filter wie zum Beispiel Titan­dioxid. Mineralische Filter reflektieren die Strahlung und halten sie so von der Haut fern. Früher lagerten sie sich oft als weiß­licher Film auf der Haut ab. Unter anderem um diesen Effekt zu vermeiden, setzen die Hersteller mineralische Filter heute meist als winzige Nanop­artikel ein. Diese streuen das Licht in verschiedene Richtungen, ohne als Film auf der Haut sicht­bar zu sein. Seit Juli 2013 müssen die Hersteller von Kosmetik­produkten Nanoteilchen in der Liste der Inhalts­stoffe mit dem einge­klammerten Wört­chen „Nano“ auf der Packung kenn­zeichnen. Mehr Informationen zum Thema Nano­technologie bietet das Special Nanoteilchen: Das sollten Sie wissen.

nach oben

Sind Nanop­artikel in Sonnen­schutz­mitteln unbe­denk­lich?

Laut Bundes­institut für Risiko­bewertung (BfR) geht nach derzeitigem Wissens­stand von Nanoteilchen in Kosmetika keine gesundheitliche Gefahr aus, wenn die Produkte auf gesunde oder auch sonnen­verbrannte Haut aufgetragen werden. Für wunde oder verletzte Haut kann hingegen keine Entwarnung gegeben werden, da hierzu keine gesicherten wissenschaftlichen Erkennt­nisse vorliegen. Weitere Forschungs­arbeit ist nötig. Laut dem Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) der EU-Kommis­sion deuten Tests darauf hin, dass einge­atmete Nanoteilchen die Lunge schädigen und krebs­er­regend wirken könnten (siehe EU-Publikation Sonnenschutzmittel mit Titandioxid in Nanopartikelform). In sprüh­baren Mitteln, wie zum Beispiel Sonnen­sprays aus Aerosol-Dosen, sollten sie daher vorsorglich nicht einge­setzt werden. Die Gefahr, dass Nanop­artikel aus Cremes und Lotionen über die Atemwege in den Körper gelangen, ist generell als gering einzuschätzen.

Test Sonnencreme für Erwachsene
Test Sonnencreme für Kinder

Dieser Artikel ist hilfreich. 39 Nutzer finden das hilfreich.