Wer nicht nur mit der Hand abwaschen will, braucht eine Haus­halts­hilfe oder einen Geschirr­spüler. Der Auto­mat kostet auf Dauer weniger. Bloß: Welche Spül­maschine ist die beste? Sind Pulver zu bevor­zugen oder Tabs? Und wie findet man die richtige Dosis für Regeneriersalz und Klarspüler heraus? Unsere FAQ beant­worten alle wichtigen Fragen zum Thema Geschirr­spül­maschine und Geschirr­spül­mittel − und zusätzlich zu Hand­geschirr­spül­mitteln.

Pulver oder Tab?

nach oben

Kann man generell sagen, was besser ist – Pulver oder Tabs?

Multi-Tabs haben den großen Vorteil, dass sie sehr bequem zu hand­haben sind und vier Aufgaben auf einmal erfüllen: Reinigen, Wasser enthärten, Klarspülen und Trocknen. Doch selbst bei den Multis muss bei sehr hartem Wasser Regeneriersalz für die Maschine dazu gegeben werden. Pulver ergänzt die Spül­maschinen­technik oft optimal. Richtig dosiert, setzt es nur so viel Chemie ein, wie notwendig ist. Es löst sich schneller auf als Tabs, so dass keine Reste in der Maschine zurück­bleiben.

Spül­mittel, Klarspüler und Salz einzeln einzufüllen lohnt sich. So wirken die Komponenten besonders effizient: das Pulver reinigt , die Maschine enthärtet das Wasser und gibt am Ende des Spülgangs Klarspüler hinzu.

Tipp: Test­ergeb­nisse zu Solo-Produkten finden Sie in unserem Test Geschirrspülmittel.

nach oben

Ist Geschirr­spülpulver nicht umwelt­freundlicher als Tabs, da individuell dosier­bar?

Prinzipiell schon. Moderne Spül­maschinen erkennen im Auto­matik­programm grob, wie viel Schmutz auf dem Geschirr klebt. Danach können Sie das Pulver dosieren (siehe auch nächste Frage). Die vor Ort gegebene Wasser­härte und die Klarspülerdosis stellen Sie als Nutzer an der Maschine ein. Angaben dazu finden Sie in der Anleitung Ihres Geräts. Beim Tab können Sie nicht dosieren: Egal ob Mono- oder Multi-, bei jedem Spülgang wird ein ganzer Tab verbraucht, auch wenn das Spül­gut nur mäßig verschmutzt ist oder die Maschine nur halb­voll.

nach oben

Ich schwöre auf Pulver. Wie finde ich die richtige Dosis heraus.

Nutzen Sie den Vorteil des Pulvers und füllen Sie so viel ein, wie Sie brauchen: für Kurz­programme und Früh­stücks­geschirr die minimale Dosiermenge, für Angebranntes die volle Dosis. Informationen dazu stehen auf der Packung. Oft reichen 18 Gramm. Wiegen Sie das Pulver ab und markieren die Stelle am Gefäß, mit dem Sie einfüllen.

nach oben

Was ist der Unterschied zwischen Solo-Tabs und Multi-Tabs?

Mono­tabs benötigen Klarspüler und Regeneriersalz. Multitabs liefern alles in einem: Sie enthalten unter anderem Reiniger, Klarspüler, spezielle Trock­nungs­zusätze sowie Salz­ersatz­stoffe zum Enthärten des Wassers. Ihr Nachteil: Auch bei leichtem Schmutz und geringer Wasser­härte gelangt die volle Dosis der Inhalts­stoffe ins Abwasser. Die Rezepturen der Multitabs sind für Wasser­härten bis 21 Grad einge­stellt. Bei kalkhaltigerem Wasser ist zusätzlich Regeneriersalz nötig. Dann können Sie gleich zu Pulver greifen. Das spart Chemie. Wie kalkhaltig ihr Wasser ist, erfahren Sie von Ihrem Wasser­versorger.

Umwelt

nach oben

Manche Geschirr­spültabs sind mit einer angeblich wasser­löslichen Folie umwi­ckelt. Belastet das nicht zusätzlich die Umwelt?

Bei dieser wasser­löslichen Folie handelt es sich um PVA (Poly­vinyl­alkohol). Dieses PVA ist wasser­löslich und biologisch abbaubar. Es wird von Mikro­organismen in Wasser und Kohlen­dioxid verwandelt.

nach oben

Was ist von phosphatfreien Geschirr­spül­mitteln zu halten?

Seit Januar 2017 beschränkt eine EU-Verordnung den Phosphor­gehalt in Geschirr­spül­mitteln strikt. Geschirr­spülpulver und -tabs müssen seither ohne gewässerbelastende Phosphate auskommen – wie bereits seit Jahren alle Wasch­pulver. Pulver und Solo-Tabs setzen anstelle von Phosphaten unter anderem Zitrate ein, die Salze der Zitronensäure. Sie verhindern Kalkbeläge im Zusammen­spiel mit anderen Enthärter­substanzen und der Enthärtungs­anlage der Spül­maschine erfolg­reich: Im letzten Test von Pulvern und Solo-Tabs hielten fast alle Geschirr­spül­mittel Kalkbeläge sehr gut bis gut ab. Nur ein Pulver fiel negativ auf.

Multi-Tabs sollen laut Anbieter bis zu einer Wasser­härte von 21 Grad ohne die Enthärtungs­anlage des Geschirr­spülers funk­tionieren. Um Kalkbeläge gut zu verhindern, müssen sie also mehr leisten als Solo-Produkte. Einige Phosphat-Ersatz­stoffe sind teuer, werden deshalb nicht immer in ausreichend hoher Menge einge­setzt. Güns­tigere sind oft weniger leistungs­stark. Hinzu kommt: Phosphate lassen sich in den multi­funk­tionalen Produkten nicht so einfach ersetzen. Wie in einem Kuchen müssen alle Inhalts­stoffe der Rezeptur fein aufeinander abge­stimmt sein, damit das Resultat stimmt. Im letzten Test von Multi-Tabs trübten leichte Beläge das Ergebnis von vielen Produkten.

nach oben

Warum wurde das Silber­schutz­mittel Benzotriazol erst­malig mitbewertet?

In unserem aktuellen Test von Pulvern und Solo-Tabs haben wir das Silber­schutz­mittel Benzotriazol (BTA) zum ersten Mal in die Bewertung der Umwelt­eigenschaften einbezogen. Klär­anlagen entfernen die meisten Inhalts­stoffe von Maschinen­geschirr­spül­mittel zuver­lässig. Eine Ausnahme ist BTA. Die meisten Mittel enthalten es zwar nur zu einem geringen Anteil, in Klär­anlagen ist es aber kaum abbaubar. Es gelangt so ins Ökosysteme. Spuren von BTA lassen sich inzwischen im Trink­wasser nach­weisen. Der Test zeigt: Es ist möglich, guten Silber­schutz mit Substanzen zu schaffen, die sich in Klär­anlagen über­wiegend gut abbauen lassen.

nach oben

Wie lange halten sich Geschirr­spültabs?

Mit der Zeit verlieren Wasch- und Geschirr­spül­mittel tatsäch­lich an Wirk­samkeit. Der Grund: Einige ihrer Inhalts­stoffe können sich mit der Zeit zersetzen – zum Beispiel Bleich­mittel, die gegen farbige Verschmut­zungen wie Teer­änder wirken oder Enzyme, die unter anderem eiweiß- und stärkehaltigen Schmutz knacken. Größere Mengen – egal ob Tabs oder Pulver – auf Vorrat einzulagern, ist daher nicht empfehlens­wert. Beschleunigt wird der Effekt durch Wärme und Feuchtig­keit. Es ist ratsam, die Mittel trocken bei Zimmertemperatur zu lagern und inner­halb eines Jahres aufzubrauchen. Sie direkt neben Wasch- oder Spül­maschine aufzubewahren, ist nicht empfehlens­wert. Einige Anbieter geben auf ihren Verpackungen ein Mindest­halt­barkeits- oder Herstellungs­datum an. Oft fehlt ein solcher Hinweis aber. Dann besteht die Gefahr, im Laden eine altes Produkt zu erwischen.

Regeneriersalz und Klarspüler

nach oben

Obwohl ich Multi-Tabs verwende, zeigt meine Geschirr­spül­maschine an, ich müsse Salz nach­füllen. Soll ich?

Das hängt davon ab, wie hart das Wasser an Ihrem Wohn­ort ist. Bei weichem und mittel­hartem Wasser benötigen Sie kein Regeneriersalz zusätzlich, da Multitabs dafür bereits genug Enthärter­substanzen enthalten. Dann können Sie die Anzeige an Ihrer Maschine gemäß Geräte­anleitung zumeist ausschalten. Ab 21 Grad deutscher Härte allerdings sollten Sie außer Multitabs noch Regeneriersalz verwenden, um Kalkbeläge auf Geschirr, Gläsern und in der Maschine zu vermeiden. Zusätzlichen Klarspüler benötigen Sie nicht. Der ist bereits in Multitabs enthalten.

nach oben

Brauche ich auf jeden Fall Regeneriersalz? Oder hängt das von der Wasser­härte ab?

Erkundigen Sie sich beim Wasser­versorger nach der Härte Ihres Leitungs­wassers. Stellen Sie die Maschine passend dazu ein. Wenn Sie ein Solo-Produkt verwenden, benötigt die Enthärtungs­anlage ab etwa 6 Grad deutscher Härte regel­mäßig Regeneriersalz, sonst können sich Kalkbeläge auf dem Geschirr absetzen. Spülen Sie mit Multi-Tabs, sollten Sie ab einer Wasser­härte von 21 Grad zusätzlich Regeneriersalz einfüllen. Verwenden Sie kein Speisesalz. Es enthält Zusätze, die die Enthärtungs­anlage beein­trächtigen können.

nach oben

Wozu braucht man eigentlich Klarspüler?

Klarspüler dient dazu, dass das Geschirr leichter trocknet und häss­liche Flecken vermieden werden. Die Bedienungs­anleitung für Ihre Geschirrspülmaschine informiert, wie Sie die Dosiermenge einstellen. Wenn Sie Multitabs nutzen, benötigen Sie keinen Klarspüler zusätzlich.

Hand­geschirr­spül­mittel

nach oben

Worin unterscheiden sich Klassik­produkte, Konzentrate, Sensitive und Öko-Spül­mittel?

Konzentrate enthalten im Vergleich zu den Klassikern oder Sensitiv­produkten weniger Wasser und mehr wasch­aktive Substanzen, die fett­lösenden Tenside. Im letzten Test reinigten sie tendenziell besser als die Konkurrenten. Sensitive Spül­mittel sind meist sehr haut­verträglich. Aber auch viele andere Produkte zeigten sich in unserer Unter­suchung ähnlich sanft zur Haut, darunter Klassiker und sogar Konzentrate. Anbieter von ökologischen Spül­mitteln setzen auf pflanzliche Inhalts­stoffe, zum Beispiel Zuckertenside. Sie schonen zwar Seen und Flüsse, wirkten im letzten Test von 26 Handgeschirrspülmitteln jedoch kaum besser als Wasser pur.

nach oben

Viele Spül­mittel enthalten Methylisothiazolinon. Ist der Stoff schädlich?

Methylisothiazolinon ist ein Konservierungs­mittel, das Allergien auslösen kann. Wer gegen den Stoff allergisch ist, kann bei Haut­kontakt mit dem unver­dünnten Spül­mittel Ausschlag bekommen. Für Nichtal­lergiker besteht laut aktuellen Studien kaum Grund zur Sorge: Dass sie durch Kontakt mit den Spül­mitteln eine Allergie bekommen, gilt unter Medizinern als unwahr­scheinlich.

Gesundheit: Spül­mittel­rück­stände und Duft­stoffe

nach oben

Sind Spül­mittel­rück­stände auf dem Geschirr ein Problem? Und wenn ja: Wie gefähr­lich sind sie?

Studien zeigen, dass nach dem Reinigen von Geschirr äußerst geringe Rück­stände des verwendeten Spül­mittels nach­weisbar sind. Das gilt sowohl für Geschirr­spüler als auch für das Spülen von Hand. Was den Maschinenklarspüler betrifft, so sind eventuell verbleibende Mengen ebenfalls so gering, dass keinerlei gesundheitlichen Beein­trächtigungen zu befürchten sind.

nach oben

Kann man Schnuller und anderes „Baby-Zubehör“ bedenkenlos in die Geschirr­spül­maschine tun?

Wie gründlich Sie einen Schnuller oder Sauger reinigen sollten, hängt vom Lebens­alter des Säuglings ab. Gerade in den ersten Lebens­monaten ist größte Sorgfalt geboten, da das Immun­system noch nicht richtig ausgebildet ist und noch nicht alle wichtigen Abwehr­stoffe akti­viert werden können. Aus Gründen des vorsorgenden Gesund­heits­schutzes empfehlen wir Flaschen, Löffel und Sauger auf jeden Fall mit heißem Wasser und Spül­mittel oder in der Spül­maschine bei 65 Grad Celsius gründlich zu säubern und anschließend zu trocknen. Eine zusätzliche Sicherheit bietet ein Auskochen dieser Utensilien bzw. eine Behand­lung mit kochendem Wasser für mindestens zwei Minuten.

nach oben

In welchen Geschirr­spül­mitten sind künst­liche Duft­stoffe enthalten? Als Allergiker muss ich das wissen.

Ein angenehmer Duft wird von den meisten Verbrauchern geschätzt. Deshalb befinden sich in sehr vielen Geschirr­spül­mitteln Duft­stoffe. Verschiedene dieser Duft­stoffe (zum Beispiel d-Limonen, ein Stoff aus der Gruppe der Terpene) können Allergien auslösen. Wenn Sie auf Duft­stoffe allergisch reagieren, sollten Sie Produkte vermeiden, bei denen die Verpackung auf die Anwesenheit von Duft­stoffen hinweist. Greifen Sie zu Produkten mit dem Hinweis „frei von Duft­stoffen“.

nach oben

Nach dem Spülen findet sich auf meinem Geschirr immer ein bräunlicher Belag. Wo kommt der her? Muss ich mir Sorgen machen?

Brauner oder anders­farbiger Belag sollte nicht sein. Er kam bei unseren früheren Tests bei manchen Maschinen­geschirr­spül­mitteln vor. Wechseln Sie das Produkt. Ähnlich bei Silber­besteck: Auch bei den phosphatfreien Mitteln im jüngsten Test von klassischen Geschirrspülpulvern und Tabs waren wieder mehrere dabei, die Silber anlaufen ließen.

Tipps und Tricks

nach oben

Nach dem Spülen sind die Gläser plötzlich trübe. Lässt sich das wieder rück­gängig machen?

Trübungen können zwei Ursprünge haben. Zum einen kann es sich um Kalk­ablagerungen handeln. Die können Sie sehr einfach mit einem feuchten Tuch und Zitronensäure beseitigen. Wenn es sich jedoch um eine Schädigung der Glas­oberfläche durch chemische Einflüsse (Glaskorrosion) handelt, ist sie nicht mehr rück­gängig zu machen. Wechseln Sie am besten das Spül­mittel.

nach oben

Irgendwie wird mein Geschirr nie sauber – obwohl ich ein als gut bewertetes Geschirr­spül­mittel verwende. Was mache ich falsch?

Wischen Sie grobe Speisereste mit einem Papiertuch vom Geschirr, um Abwasser und Maschine nicht unnötig zu belasten. Räumen Sie Teller, Gläser und Besteck so ein, dass das Wasser aus dem Sprüharm über­all hinkommt. Angebranntes in Töpfen und Pfannen am besten vorher einweichen und mit Bürste oder Schwamm vorreinigen. Außerdem sollten Sie Sprüharm und Sieb regel­mäßig auf Verstopfungen prüfen und reinigen.

nach oben

Was hilft gegen Gerüche?

Nutzen Sie einmal im Monat das Intensiv­programm mit einem Tab oder Pulver. Reinigen Sie am besten regel­mäßig das Sieb am Boden, entfernen Sie Speisereste aus den Sprüharmen und wischen Sie die Gummis an der Tür sauber.

Welche Spül­maschine ist die richtige?

nach oben

Soll ich lieber eine große oder eine kleinere Spül­maschine kaufen? Welche spülen besser?

Die Größe einer Spül­maschine sollte sich nach der Menge des durch­schnitt­lich anfallenden Geschirrs und den Platz­verhält­nissen in der Küche richten. Die Geräte werden mit unterschiedlichem Fassungs­vermögen (Anzahl der Maßgedecke) und einer Breite von rund 45 cm oder rund 60 cm angeboten. In unserem großen Geschirrspüler-Test finden Sie beide Größen. Generell gibt es eher Unterschiede zwischen verschiedenen Typen, weniger zwischen den verschiedenen Größen.

Wie viele und welche Programme Sie benötigen, richtet sich nach den Spülge­wohn­heiten, nach dem Verschmut­zungs­grad des Geschirrs und nach seiner Temperatur­empfindlich­keit. Generell brauchen Ecoprogramme länger, weil sie den Schmutz bei nied­rigeren Temperaturen ablösen.

nach oben

Lohnt es sich, in ein Markengerät zu investieren – oder gibt es auch gute Discounterware?

Geräte der Energieeffizienz­klasse A+ können wir nicht empfehlen. Sie verbrauchen viel Energie und Wasser und erwiesen sich im Dauer­test als anfäl­lig. In der Gruppe mit Energieeffizienklasse A++ und A+++ fanden wir gute Geräte ab 400 Euro.

Tipp: Welche Geräte im Test gut abschneiden, zeigt der Geschirrspüler-Test der Stiftung Warentest.

nach oben

Woran wird bei „Billiggeräten“ gespart? An der Qualität der Komponenten, der Justierung oder dem Timing der unterschiedlichen Wasch­gänge?

Es wird an einzelnen Komponenten gespart, diese sind dann zum Beispiel aus Kunststoff anstatt aus Stahl gefertigt. Außerdem wird an der Geräusch­dämmung gespart – billige Geräte sind teil­weise lauter als Markengeräte. Zudem sind die Einschübe und Körbe bei den hoch­wertigen Geräten oft leichter und flexibler zu hand­haben.

nach oben

Wie sieht es mit dem Geräusch­pegel aus? Kann man sich da auf die Angaben der Hersteller verlassen?

Bei unseren Messungen stellen wir hin und wieder Abweichungen von den Herstel­ler­angaben fest. Da wir nicht wissen, wie die Hersteller ihre Laut­stärke messen, werden die Herstel­lerwerte nicht kommentiert. Unsere Geräte werden alle nach Norm gemessen und die ermittelten Werte werden beur­teilt, unabhängig davon, was die Hersteller deklarieren.

Tipp: Welche Geräte im Test besonders geräusch­arm sind, verrät unser Geschirrspüler-Test. Nach Frei­schaltung können Sie sich mit einem Klick entsprechende Geräte anzeigen lassen.

nach oben

Haben Sie auch unterbau­fähige Geräte getestet?

Unsere Geschirrspüler-Testdatenbank umfasst teil- und voll­integrierte Spüler sowie Standgeräte. Teilintegrierte Einbaugeräte haben eine sicht­bare Bedienblende. Auf die Gerätetür muss eine Möbel- oder Edelstahl­front montiert werden. Voll­integrierte Einbaugeräte sind komplett mit einer Möbeltür verkleidet. Die Bedienblende befindet sich auf dem oberen Rand der Gerätetür. Standgeräte können frei im Raum stehen. Ihre Front ist nicht verkleidet. Von manchen dieser Spül­maschinen lässt sich die Arbeits­platte abnehmen. Dann passen sie unter eine durch­gehende Arbeits­fläche. Reine Unter­baugeräte haben wir nicht untersucht, da deren Markt­bedeutung zu gering ist.

Energie sparen

nach oben

Was zeigt das Energielabel auf den Maschinen?

Das Energielabel bezieht sich nur auf die Verbräuche und Leistungen im Spar­programm (Eco). Dieses Programm schlagen die Maschinen beim Einschalten vor. Sie ziehen dann in der Regel weniger Wasser als in anderen Programmen und erwärmen es nur auf 45 bis 55 Grad. Das spart zwischen 4 und 15 Cent je Spülgang an Strom- und Wasser­kosten im Vergleich zur Auto­matik. Die nied­rige Temperatur gleichen die Maschinen durch lange Lauf­zeit aus. Meist spülen sie sauber oder sehr sauber – aber drei bis vier Stunden lang. In anderen Programmen erhitzen die Geschirr­spüler in der Regel mehr Wasser auf höhere Temperaturen. Das kostet mehr Energie als auf dem Label angegeben.

Tipp: Warum Elektrogeräte im Alltags­betrieb oft mehr Strom verbrauchen als auf dem EU-Energielabel angegeben, erklären wir in unserer Meldung zum Thema Energielabel.

nach oben

Verbrauchen „Billig-Spül­maschinen“ mehr Wasser oder Strom?

Ja, Geräte der Energieeffizienz­klasse A+ verbrauchen in der Regel mehr Strom und Wasser als Geräte der Klassen A++ und A+++. Die höheren Betriebs­kosten fressen den Preis­vorteil der Billiggeräte schnell auf.

Tipp: Welche Geräte im Test besonders energiesparend sind, verrät unser Produktfinder Geschirrspüler. Nach Frei­schaltung können Sie sich mit einem Klick entsprechende Geräte anzeigen lassen.

nach oben

Messen Sie bei Ihren Tests auch den Standby-Strom­verbrauch der Geräte?

Der Standby-Verbrauch wird bei unseren Tests von Geschirr­spül­maschinen ermittelt, aber nicht bewertet, da die Verbräuche sehr gering sind. Standby-Verbräuche ergeben sich vor allem bei einer Start­zeit­vorwahl. Geringe Verbräuche fallen im Left-on-Modus an, also wenn das Gerät nach Ende des Programms nicht sofort ausgeschaltet wird. Ein sehr geringer Verbrauch kann auch im Off-Modus entstehen zum Beispiel durch die Aquasafe-Einrichtung.

nach oben

Was halten Sie von der Idee, die Spül­maschine am Warm­wasser­anschluss anzu­schließen?

Die Ersparnis hängt davon ab, wie Sie in Ihrem Haushalt das Wasser erhitzen: Den größten Spar­effekt erzielen Sie, wenn der Spüler an eine Solar­wärme-Anlage ange­schlossen ist und zwischen Anlage und Maschine nur kurze Wege zurück­zulegen sind. Erzeugt ein Brenn­wert­kessel das warme Wasser, ist der Spar­effekt geringer. Immerhin sparen Sie noch etwas Zeit. Stammt das warme Wasser dagegen aus einem Durchlauf­er­hitzer, spart der Spüler damit vermutlich keinen Strom. Der Spar­effekt hängt aber auch vom Gerät und Programm ab. Die Strom­ersparnis bei der Verwendung eines Warm­wasser­anschlusses betrug in unserem Test Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss (test 9/2010) rund ein Drittel. Seitdem sind die Geräte jedoch deutlich energieeffizienter geworden, so dass der Spar­effekt heute geringer ausfallen dürfte.

Tipp: Wie Sie Solar­wärme effizient nutzen, verrät unser Special Solaranlage.

Dieser Artikel ist hilfreich. 58 Nutzer finden das hilfreich.