FAQ Geschirr­spüler & Geschirr­spül­mittel Special

Wer nicht mit der Hand abwaschen will, braucht eine Haus­halts­hilfe oder einen Geschirr­spüler. Der Auto­mat kostet auf Dauer weniger. Bloß: Welche Spül­maschine ist die beste? Sind Pulver zu bevor­zugen oder Tabs? Und wie findet man die richtige Dosis für Regeneriersalz und Klarspüler heraus? Unsere FAQ beant­worten alle wichtigen Fragen zum Thema Geschirr­spül­maschine und Geschirr­spül­mittel.

Pulver oder Tab?

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Kann man generell sagen, was besser ist – Pulver oder Tabs?

Multi-Tabs haben den großen Vorteil, dass sie sehr bequem zu hand­haben sind und drei Aufgaben auf einmal erfüllen: Reinigen, Klarspülen und Trocknen. Zu berück­sichtigen ist aber, dass selbst bei den Multis bei sehr hartem Wasser Salz dazu gegeben werden muss. Pulver ergänzt die Spül­maschinen­technik optimal. Richtig dosiert, setzt es nur so viel Chemie ein, wie notwendig ist. Es löst sich schneller auf als Tabs, so dass keine Reste in der Maschine zurück­bleiben. Spül­mittel, Klarspüler und Salz einzeln einzufüllen lohnt sich: So wirken die Komponenten besonders effizient.
Fazit: Pulver oder Mono­tabs (das sind Tabs ohne Klarspüler und Salz) mit den entsprechenden Zusätzen schonen Umwelt und Geldbeutel, die besten Mono-Tabs können durch­aus mit Pulvern mithalten.

Tipp: Aktuelle Test­ergeb­nisse finden Sie in unserem Test Geschirrspülmittel.

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Ist Geschirr­spülpulver nicht umwelt­freundlicher als Tabs, da individuell dosier­bar?

So ist es. Moderne Spül­maschinen erkennen im Auto­matik­programm grob, wie viel Schmutz auf dem Geschirr klebt. Die vor Ort gegebene Wasser­härte stellen Sie als Nutzer an der Maschine ein. Danach dosieren Sie den Enthärter. Beim Tab können Sie nicht dosieren: Egal ob Mono- oder Multi-, bei jedem Spülgang wird ein ganzer Tab verbraucht, auch wenn das Spül­gut nur mäßig verschmutzt ist oder die Maschine nur halb­voll.

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Ich schwöre auf Pulver. Wie finde ich die richtige Dosis heraus.

Nutzen Sie den Vorteil des Pulvers und füllen Sie so viel ein, wie Sie brauchen: für Kurz­programme und Früh­stücks­geschirr die minimale Dosiermenge, für Angebranntes die volle Dosis. Informationen dazu stehen auf der Packung. Meist reichen 20 Gramm. Oft hilft eine Markierung in der Dosierkammer der Maschine. Fehlt sie, wiegen Sie 20 Gramm Pulver ab und markieren die Stelle am Gefäß, mit dem Sie einfüllen.

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Was ist der Unterschied zwischen Solo-Tabs und Multi-Tabs?

Mono­tabs enthalten weder Klarspüler noch Regeneriersalz. Multitabs liefern alles in einem: Sie enthalten unter anderem Klarspüler, spezielle Trock­nungs­zusätze sowie Salz­ersatz­stoffe zum Enthärten des Wassers. Ihr Nachteil: Auch bei leichtem Schmutz und geringer Wasser­härte gelangt die volle Dosis der Inhalts­stoffe ins Abwasser. Multitabs arbeiten optimal bei Wasser­härten bis 21 Grad. Bei kalkhaltigerem Wasser ist zusätzlich Regeneriersalz nötig. Dann können Sie gleich zu Pulver greifen. Das spart Chemie. Wie kalkhaltig ihr Wasser ist, erfahren Sie von Ihrem Wasser­versorger.

Umwelt

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Manche Geschirr­spültabs sind mit einer angeblich wasser­löslichen Folie umwi­ckelt. Belastet das nicht zusätzlich die Umwelt?

Bei dieser wasser­löslichen Folie handelt es sich um PVA (Poly­vinyl­alkohol). Dieses PVA ist wasser­löslich und biologisch abbaubar. Es wird von Mikro­organismen in Wasser und Kohlen­dioxid verwandelt.

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Was ist von phosphatfreien Geschirr­spül­mitteln zu halten?

Ab Januar 2017 beschränkt eine EU-Verordnung den Phosphat­gehalt in Geschirr­spül­mitteln strikt. Geschirr­spülpulver und -tabs müssen dann ohne Phosphate auskommen – wie bereits seit Jahren alle Wasch­pulver. Viele Hersteller haben ihre Produkte darum bereits auf phosphatfrei umge­stellt. Sie setzen anstelle von Phosphaten unter anderem Zitrate ein, die Salze der Zitronensäure. Sie verhindern Kalkbeläge im Zusammen­spiel mit anderen Enthärter­substanzen erfolg­reich: Im aktuellen Test Geschirrspülmittel halten fast alle Geschirr­spül­mittel Kalkbeläge sehr gut bis gut ab. Nur ein Pulver fiel negativ auf.

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Wie lange halten sich Geschirr­spültabs?

Mit der Zeit verlieren Wasch- und Geschirr­spül­mittel tatsäch­lich an Wirk­samkeit. Der Grund: Die Bleich­mittel und Enzyme, die Fett, Eiweiß und Stärke lösen sollen, zersetzen sich. Größere Mengen – egal ob Tabs oder Pulver – auf Vorrat einzulagern, ist daher nicht empfehlens­wert. Beschleunigt wird der Effekt durch Wärme und Feuchtig­keit. Daher ist es ratsam, die Mittel trocken bei Zimmertemperatur zu lagern und inner­halb eines Jahres aufzubrauchen. Sie direkt neben Wasch- oder Spül­maschine aufzubewahren, ist nicht empfehlens­wert. Einige Anbieter geben auf ihren Verpackungen ein Mindest­halt­barkeits- oder Herstellungs­datum an. Oft fehlt ein solcher Hinweis aber. Dann besteht die Gefahr, im Laden eine altes Produkt zu erwischen. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Test Geschirrspülmittel (test 8/2016).

Regeneriersalz und Klarspüler

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Obwohl ich Multi-Tabs verwende, zeigt meine Geschirr­spül­maschine an, ich müsse Salz nach­füllen. Soll ich?

Das hängt davon ab, wie hart das Wasser an ihrem Wohn­ort ist. Ab einer Gesamt­härte von 21° sollten neben den Multitabs noch Klarspüler und Salz verwendet werden. Unter 21° benötigen Sie kein Salz, da die Multitabs Salz­ersatz und Klarspüler enthalten. Sie können diese Anzeige aber bei den meisten Maschinen abschalten, wenn Ihr Wasser nicht so hart ist.

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Brauche ich auf jeden Fall Regeneriersalz? Oder hängt das von der Wasser­härte ab?

Erkundigen Sie sich beim Wasser­versorger nach der Härte Ihres Leitungs­wassers. Stellen Sie die Maschine passend dazu ein. Ab etwa 6 Grad deutscher Härte benötigt die Enthärtungs­anlage regel­mäßig Regeneriersalz, sonst können sich Kalkbeläge auf dem Geschirr absetzen. Verwenden Sie kein Speisesalz. Es enthält Zusätze, die die Enthärtungs­leistung beein­trächtigen können.

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Wozu braucht man eigentlich Klarspüler?

Klarspüler dient dazu, dass das Geschirr leichter trocknet und Wasser­flecken vermieden werden. Die Bedienungs­anleitung für Ihre Geschirrspülmaschine informiert, wie Sie die Dosiermenge einstellen.

Gesundheit: Spül­mittel­rück­stände und Duft­stoffe

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Sind Spül­mittel­rück­stände auf dem Geschirr ein Problem? Und wenn ja: Wie gefähr­lich sind sie?

Studien zeigen, dass nach dem Reinigen von Geschirr äußerst geringe Rück­stände des verwendeten Spül­mittels nach­weisbar sind. Das gilt sowohl für Geschirr­spüler als auch für das Spülen von Hand. Was den Maschinenklarspüler betrifft, so sind eventuell verbleibende Mengen ebenfalls so gering, dass keinerlei gesundheitlichen Beein­trächtigungen zu befürchten sind.

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Kann man Schnuller und anderes „Baby-Zubehör“ bedenkenlos in die Geschirr­spül­maschine tun?

Wie gründlich Sie einen Schnuller oder Sauger reinigen sollten, hängt vom Lebens­alter des Säuglings ab. Gerade in den ersten Lebens­monaten ist größte Sorgfalt geboten, da das Immun­system noch nicht richtig ausgebildet ist und noch nicht alle wichtigen Abwehr­stoffe akti­viert werden können. Aus Gründen des vorsorgenden Gesund­heits­schutzes empfehlen wir Flaschen, Löffel und Sauger auf jeden Fall mit heißem Wasser und Spül­mittel oder in der Spül­maschine bei 65 °C gründlich zu säubern und anschließend zu trocknen. Eine zusätzliche Sicherheit bietet ein Auskochen dieser Utensilien bzw. eine Behand­lung mit kochendem Wasser für mindestens zwei Minuten.

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In welchen Geschirr­spül­mitten sind künst­liche Duft­stoffe enthalten? Als Allergiker muss ich das wissen.

Ein angenehmer Duft wird von den meisten Verbrauchern geschätzt. Deshalb befinden sich in sehr vielen Geschirr­spül­mitteln Duft­stoffe. Verschiedene dieser Duft­stoffe (z.B. d-Limonen, ein Stoff aus der Gruppe der Terpene) können Allergien auslösen. Wenn Sie auf Duft­stoffe allergisch reagieren, sollten Sie Produkte vermeiden, bei denen die Verpackung auf die Anwesenheit von Duft­stoffen hinweist. Greifen Sie zu Produkten mit dem Hinweis „frei von Duft­stoffen“.

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Nach dem Spülen findet sich auf meinem Geschirr immer ein bräunlicher Belag. Wo kommt der her? Muss ich mir Sorgen machen?

Brauner oder anders­farbiger Belag sollte nicht sein. Kam bei unseren früheren Tests bei manchen Mitteln vor. Wechseln Sie das Spül­mittel. Ähnlich bei Silber­besteck: Auch bei den phosphatfreien Mitteln im jüngsten Test waren wieder drei dabei, die Silber anlaufen ließen.

Tipps und Tricks

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Nach dem Spülen sind die Gläser plötzlich trübe. Lässt sich das wieder rück­gängig machen?

Trübungen können zwei Ursprünge haben. Zum einen kann es sich um Kalk­ablagerungen handeln. Die kann man sehr einfach mit einem feuchten Tuch und Zitronensäure beseitigen. Wenn es sich jedoch um eine Schädigung im Glas handelt, also eine Verwitterung der Oberfläche durch chemische Einflüsse (Glaskorrosion), ist das leider nicht mehr rück­gängig zu machen. Wechseln Sie das Spül­mittel.

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Irgendwie wird mein Geschirr nie sauber – obwohl ich ein als gut bewertetes Geschirr­spül­mittel verwende. Was mache ich falsch?

Wischen Sie grobe Speisereste mit einem Papiertuch vom Geschirr, um Abwasser und Maschine nicht unnötig zu belasten. Räumen Sie Teller, Gläser und Besteck so ein, dass das Wasser aus dem Sprüharm über­all hinkommt. Angebranntes in Töpfen und Pfannen am besten vorher einweichen und mit Bürste oder Schwamm vorreinigen. Wenn das Spül­ergebnis trotz dieser Maßnahmen immer noch nicht befriedigend ist, sollten Sie Sprüharm und Sieb auf Verstopfungen prüfen.

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Was hilft gegen Gerüche?

Nutzen Sie ab und zu das Intensiv­programm mit einem Tab oder pulverförmigem Reiniger. Reinigen Sie am besten regel­mäßig das Sieb am Boden, entfernen Sie Speisereste aus den Sprüharmen und wischen Sie die Gummis an der Tür sauber.

Welche Spül­maschine ist die richtige?

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Soll ich lieber eine große oder eine kleinere Spül­maschine kaufen? Welche spülen besser?

Die Größe einer Spül­maschine sollte sich nach der Menge des durch­schnitt­lich anfallenden Geschirrs und den Platz­verhält­nissen in der Küche richten. Die Geräte werden mit unterschiedlichem Fassungs­vermögen (Anzahl der Maßgedecke) und einer Breite von rund 45 cm oder rund 60 cm angeboten. In unserem Produktfinder Geschirrspüler finden Sie beide Größen. Generell gibt es eher Unterschiede zwischen verschiedenen Typen, weniger zwischen den verschiedenen Größen.

Wie viele und welche Programme Sie benötigen, richtet sich nach den Spülge­wohn­heiten, nach dem Verschmut­zungs­grad des Geschirrs und nach seiner Temperatur­empfindlich­keit. Generell brauchen Ökoprogramme länger, weil sie den Schmutz bei nied­rigeren Temperaturen ablösen.

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Lohnt es sich, in ein Markengerät zu investieren – oder gibt es auch gute Discounterware?

Es gibt gute Modelle auch im preis­werten Bereich. Was wir bisher aus Zeit- und Kostengründen nicht testen konnten, ist die Halt­barkeit der einzelnen Geräte.

Tipp: Welche Geräte im Test gut abschneiden, verrät unser Produktfinder Geschirrspüler.

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Woran wird bei „Billiggeräten“ gespart? An der Qualität der Komponenten, der Justierung oder dem Timing der unterschiedlichen Wasch­gänge?

Es wird an einzelnen Komponenten gespart, diese sind dann zum Beispiel aus Kunststoff anstatt aus Stahl gefertigt. Außerdem wird an der Geräusch­dämmung gespart – billige Geräte sind oft lauter als Markengeräte. Und es wird eine preis­wertere Spül­technik angewandt. Zudem sind die Einschübe und Körbe bei den hoch­wertigen Geräten oft leichter zu bedienen.

Tipp: Welche Geräte im Test gut abschneiden, verrät unser Produktfinder Geschirrspüler.

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Wie sieht es mit dem Geräusch­pegel aus? Kann man sich da auf die Angaben der Hersteller verlassen?

Bei unseren Messungen stellen wir tatsäch­lich hin und wieder erhebliche Abweichungen von den Herstel­ler­angaben fest. Da wir nicht wissen, wie die Hersteller ihre Laut­stärke genau messen, werden die Herstel­lerwerte nicht kommentiert. Unsere Geräte werden alle nach Norm gemessen und die ermittelten Werte werden beur­teilt, unabhängig davon, was die Hersteller deklarieren. Wir ermittelten die Schall­leistung nach DIN EN 60704–2–3: 2006_02 in dB(A).

Tipp: Welche Geräte im Test besonders geräusch­arm sind, verrät unser Produktfinder Geschirrspüler. Nach Frei­schaltung können Sie sich mit einem Klick entsprechende Geräte anzeigen lassen.

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Haben Sie auch unterbau­fähige Geräte getestet?

Nein. Unter­baugeräte haben wir leider nicht untersucht, da deren Markt­bedeutung zu gering ist. Unser Produktfinder Geschirrspüler umfasst nur teil- und voll­integrierte Geräte. Teilintegrierte Einbaugeräte haben eine sicht­bare Bedienblende. Auf die Gerätetür muss eine Möbel- oder Edelstahl­front montiert werden.

Energie sparen

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Verbrauchen „Billig-Spül­maschinen“ mehr Wasser oder Strom?

Ja, in der Regel verbrauchen sie mehr Strom und manche auch mehr Wasser, vor allem bei den Kurz- und Auto­matik­programmen. Allerdings haben einige der güns­tigeren Modelle aufgeholt.

Tipp: Welche Geräte im Test besonders energiesparend sind, verrät unser Produktfinder Geschirrspüler. Nach Frei­schaltung können Sie sich mit einem Klick entsprechende Geräte anzeigen lassen.

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Messen Sie bei Ihren Tests auch den Standby-Strom­verbrauch der Geräte?

Der Standby-Verbrauch wird bei unseren Tests von Geschirr­spül­maschinen ermittelt, aber nicht bewertet, da die Verbräuche sehr gering sind. Standby-Verbräuche ergeben sich vor allem bei einer Start­zeit­vorwahl. Geringe Verbräuche fallen im Left-on-Modus an, also wenn das Gerät nach Ende des Programms nicht sofort ausgeschaltet wird. Ein sehr geringer Verbrauch kann auch im Off-Modus entstehen z.B. durch die Aquasafe-Einrichtung.

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Was halten sie von der Idee, die Spül­maschine am Warm­wasser­anschluss anzu­schließen?

Die Ersparnis hängt davon ab, wie Sie in Ihrem Haushalt das Wasser erhitzen: Den größten Spar­effekt erzielen Sie, wenn der Spüler an eine Solar­wärme-Anlage ange­schlossen ist und zwischen Anlage und Maschine nur kurze Wege zurück­zulegen sind. Erzeugt ein Brenn­wert­kessel das warme Wasser, ist der Spar­effekt geringer. Immerhin sparen Sie noch etwas Zeit. Stammt das warme Wasser dagegen aus einem Durchlauf­er­hitzer, spart der Spüler damit vermutlich keinen Strom. Der Spar­effekt hängt aber auch vom Gerät und Programm ab. Die Strom­ersparnis bei der Verwendung eines Warm­wasser­anschlusses betrug in unserem Test Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss (test 9/2010) rund ein Drittel. Seitdem sind die Geräte jedoch deutlich energieeffizienter geworden, so dass der Spar­effekt heute geringer ausfallen dürfte.

Tipp: Wie Sie Solar­wärme effizient nutzen, verrät unser Special Solaranlage.

Halt­barkeit von Geschirr­spül­maschinen

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Halten güns­tigere Geräte weniger lang als teure? Testen Sie auch die Lebens­dauer der Maschinen?

Dauer­prüfungen sind ein Instru­ment, die Aussagekraft von Qualitäts­urteilen zu erhöhen. Bei einigen Geräten führen wir Dauer­prüfungen durch. Etwa bei Wasch­maschinen, da hier aufgrund der hohen Drehzahl (und Kräfte) beim Schleudern die Bean­spruchung des Motors und des gesamten Gerätes am höchsten ist und folg­lich mit den meisten Ausfällen zu rechnen ist.

Separate Prüf­möglich­keiten für die Elektronik oder andere einzelne Bauteile wie Pumpen, Schalter und Sensoren führen wir nicht durch. Wir testen das gesamte Gerät so, wie es auch der Verbraucher nutzt. Daher sind Dauer­prüfungen generell sehr zeit­aufwendig und natürlich auch kosten­intensiv. Durch den Zeit­aufwand verlängert sich die Testdauer um mindestens 4 bis 6 Monate – was zur Folge haben kann, dass die getesteten Geräte im Handel nicht mehr verfügbar sind.

Aus den genannten Gründen (zeitlicher und finanzieller Aufwand) führen wir derzeit keine Lebens­dauer­unter­suchung bei Spül­maschinen durch. Sollten wir jedoch zukünftig vermehrt Hinweise auf Schäden bei bestimmten Geräte­typen während der normalen Nutzungs­dauer erhalten, werden wir sicherlich entsprechende Unter­suchungen ins Auge fassen.

Tipp: Test­ergebnise für derzeit insgesamt 88 Geschirr­spüler zeigt unser Produktfinder Geschirrspüler.

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Bedeutet eine längere Spüldauer auch einen höheren Verschleiß?

Energiespar­programme brauchen meist länger als das Stan­dard­programm. Eine längere Lauf­zeit bringt natürlich einen größeren Verschleiß mit sich – aber nur bei den sich bewegenden Teilen. Eine Verdopp­lung der Programm­zeit muss aber nicht unbe­dingt heißen, dass sich jedes bewegende Teil doppelt so oft beziehungs­weise doppelt so lang bewegt. Möglicher­weise werden auch nur die Einwirk­zeiten (Zeiten ohne Bewegung) verlängert.

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