Expander-Zertifikate Meldung

Das nervt: Mal steigt die Aktie, dann fällt sie, steigt wieder und am Ende ist sie so viel wert wie am Anfang. Aktionäre verdienen so kein Geld, wohl aber Käufer der neuen Expander-Zertifikate von der Deutschen Bank. Es gibt sie zum Beispiel auf die Aktien von Allianz, Daimler, Lufthansa und Telekom.

Beispiel: Das Expander-Zertifikat auf die T-Aktie (Isin DE 000 DB3 PJW 0) kostete am Ausgabetag, dem 16. Juli 2008, 10,61 Euro – soviel wie die T-Aktie am Tag zuvor.

Fällt die T-Aktie in der dreijährigen Laufzeit unter die Aktivierungsschwelle von 9,55 Euro und erholt sich bis zur Fälligkeit auf 10,50 Euro, gibt es 11,16 Euro. Während der Aktionär 11 Cent verliert, macht der Anleger mit dem Zertifikat ein Plus von 55 Cent.

Die Deutsche Bank rechnet so: Sie zieht die Differenz von 10,50 Euro und 9,55 Euro, das sind 95 Cent. Das Ergebnis multipliziert sie mit dem Expanderfaktor von 0,69, das sind 66 Cent. Hinzu kommt der Preis der T-Aktie von 10,50 Euro, macht insgesamt 11,16 Euro.

Wenn die T-Aktie stärker fällt, kann sich der Expandereffekt noch erhöhen. Es gibt noch eine zweite Aktivierungsschwelle bei 8,49 Euro und eine dritte bei 7,43 Euro. Der Expander wirkt aber nur, wenn die T-Aktie wieder über die jeweilige Schwelle steigt. Sonst macht der Anleger Verlust.

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