Arbeitnehmer und Familien können 2015 mit einer leichten steuerlichen Entlastung rechnen – das hat das Bundes­finanz­ministerium angekündigt. Regel­mäßig berechnet die Regierung, was Kinder und Erwachsene mindestens zum Leben brauchen, und regelt, wie hoch Grund­frei­betrag und Kinder­frei­betrag sein müssen. Dieses Existenz­minimum darf der Staat nicht besteuern.

Kinder­frei­betrag steigt um mindestens 144 Euro

Steigen die Beträge, steigt meist auch das Kinder­geld, weil sonst einkommens­schwache Familien benach­teiligt würden. Derzeit liegt der Grund­frei­betrag für Erwachsene bei 8 354 Euro. Er soll 2015 um mindestens 118 Euro erhöht werden. Der Kinder­frei­betrag soll von derzeit 4 368 Euro um mindestens 144 Euro steigen. 

Existenz­minimum darf nicht besteuert werden

Hintergrund: Erwerbs­einkommen, das zum Bestreiten des Lebens­unter­halts mindestens notwendig ist (Existenz­minimum), darf in Deutsch­land nicht besteuert werden. Um die Einhaltung dieser Vorgabe des Bundes­verfassungs­gericht exakt zu über­prüfen, legt die Bundes­regierung seit 1995 alle zwei Jahre einen Bericht vor.

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