Aus Mangel an Alternativen haben sich in Deutschland 1,55 Prozent der 18- bis 64-jährigen Bevölkerung im Jahr 2005 selbstständig gemacht. 2004 waren es nur 1,15 Prozent. Der Anteil der klassischen Unternehmer, die sich selbstständig machen, weil sie nach Unabhängigkeit streben, eine Idee verwirklichen und mehr verdienen wollen, sank dagegen von 3,92 Prozent im Jahr 2004 auf 3,76 Prozent 2005. Das sind die Ergebnisse des „Global Entrepreneurship Monitor“ 2005 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Uni Hannover.

Insgesamt haben sich 2005 nur wenig mehr Deutsche selbstständig gemacht als ein Jahr zuvor. Die Gründungsquote stieg von 5,1 auf 5,4 Prozent. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland Rang 23 und liegt damit bei insgesamt 35 Ländern weit hinten. Auf Platz eins liegt Venezuela.

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