Deutsche Urlauber berichten immer wieder von Problemen, die sie bei Verkehrskontrollen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) mit ihrem Führerschein haben. Vor allem die alten grauen und rosafarbenen Ausgaben sorgen häufig für Irritationen. Zum Teil sollen sogar Bußgelder verhängt worden sein. Doch in der Richtlinie 91/439/EWG haben sich die EU-Staaten verpflichtet, von ihnen ausgestellte Führerscheine gegenseitig anzuerkennen. Erst im Jahr 2000 hat die Europäische Kommission diesen Grund­satz noch einmal bekräftigt.

Um diesen Problemen aus dem Wege zu gehen, empfiehlt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, den entsprechenden Auszug aus der Richtlinie in der jeweiligen Landessprache mit im Reisegepäck zu haben. Der Text ist in jeder Beratungsstelle und unter www.verbraucherzentrale-bawue.de erhältlich. Zudem kann er unter der Rufnummer 0 190 7/7 44 41 (1,24 Euro pro Minute) bestellt werden. Er wird dann kostenlos zugesendet.

Dieser Artikel ist hilfreich. 250 Nutzer finden das hilfreich.