Eurokrise und Chinacrash Special

Seit Monaten haben die Verhand­lungen mit Griechen­land Anleger und Märkte in Atem gehalten. Nun ist der Euro-Ausstieg der Griechen wohl vom Tisch. Es rücken andere Ereig­nisse in den Blick – etwa der sinkende Kurs des Euro gegen­über dem Dollar. Die in Aussicht gestellte Zins­erhöhung in den USA. Und der Börsencrash in China. Die Experten von Finanztest haben analysiert, wie die Stimmung auf den Aktienmärkten in Euro­land ist, erklären die Auswirkungen der EZB-Zins­politik auf Rentenfonds und Fest­zins­produkte und nennen aussichts­reiche Aktienfonds Euro­land.

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Am Morgen nach der Verhand­lungs­nacht, als der Grexit vom Tisch war, setzte der Euro zum Sprung an. Euro­land war gerettet, die Märkte jubelten. Noch am selben Tag fiel die Gemein­schafts­währung jedoch stärker als zuvor. Plötzlich nahmen die Markt­teilnehmer wieder wahr, was woanders in der Welt geschah. In China zum Beispiel waren von den Europäern weit­gehend unbe­merkt die Börsen abge­stürzt. Auch der Gold­preis brach ein. Und in den USA sollen bald die Zinsen steigen, was schon im Vorfeld für Aufregung an den Märkten sorgt.

In Griechen­land laufen jetzt die Verhand­lungen für das dritte Hilfs­paket. Derweil meldet sich die spanische Wirt­schaft zurück. Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat ist das Brutto­inlands­produkt (BIP) im ersten Quartal um 2,7 Prozent gegen­über dem Vorjahr gestiegen. Zum Vergleich: Die deutsche Wirt­schaft wuchs im ersten Viertel­jahr um 1,0 Prozent. Auch in Portugal gehts aufwärts: plus 1,5 Prozent gegen­über dem Vorjahr. In Irland lief schon das vergangene Jahr hervorragend. Um 4,8 Prozent legte das BIP dort zu. Nur Italien tritt noch auf der Stelle. (...)“

Dieser Artikel ist hilfreich. 18 Nutzer finden das hilfreich.