Euro Meldung

Im kommenden Jahr heißt es Abschied nehmen ­ von der deutschen Mark genauso wie vom französischen Franc, der italienischen Lira oder der griechischen Drachme. Wer dieses Jahr in Spanien, Portugal, Irland oder einem anderen Euroland Urlaub macht, sollte deshalb keine Pesetas, Escudos, Lire und Pounds mit nach Hause bringen, sondern das Geld vor Ort ausgeben.

Das gilt vor allem für Münzen, denn die nehmen deutsche Banken in der Regel nicht zurück. Einzige Ausnahme ist die Reisebank, die meistens in Bahnhöfen und auf Flughäfen vertreten ist. Sie nimmt ausländisches Kleingeld an, zweigt für ihren Service allerdings 30 Prozent des eingetauschten Betrags ab.

Bei den Banknoten aus Euroland sieht es besser aus. Die kann man ­ gegen Gebühr ­ am Bankschalter wechseln oder kostenlos bis zum 31. März 2002 bei den Landeszentralbanken eintauschen. Wer nach diesen Übergangsfristen noch auf ausländischem Geld sitzt, dem bleibt nichts übrig als abzuwarten, bis ihn der Weg wieder einmal in den entsprechenden Eurostaat führt. Wie in Deutschland nehmen auch in den anderen Mitgliedsländern die nationalen Zentralbanken weiterhin altes Geld entgegen ­ wenn auch nicht überall unbefristet.

Dieser Artikel ist hilfreich. 46 Nutzer finden das hilfreich.